Heute ist ein guter Tag.
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Nette Erinnerung, endlich komplett.
Nachdem bei einem Frühstück einer Schulklasse damals im FÖJ so ein toller Tischspruch gesagt wurde, hab ich versucht ihn aufzuschreiben. Aber weil man ja für alles verantwortlich war (Abwasch und so zum Beispiel), ging das nicht sofort. Also hinterher… aber wie ging das noch weiter?
Zwei Elefanten, die sich gut kannten, hatten vergessen ihr Frühstück zu essen.
So weit kamen wir. Und dann? Es war doch so niedlich!
Jetzt beim Jahresendaufräumen in meinem Zimmer fällt mir der bunt beschriebene Zettel wieder in die Hände. Google erweise sich als Freund und Helfer. Ich weiß nun nicht nur wie es weitergeht, sondern auch wo es herkommt, nämlich von Mira Lobe, die man vielleicht auch vom kleinen Ich-bin-Ich kennt:
Zwei Elefanten, die sich gut kannten, hatten vergessen ihr Frühstück zu essen. Da sagt der eine: Was ich jetzt brauch sind dreiunddreißig Bananen in meinem Bauch! Da sagt der andere: Ich auch!
2011 – 14. Türchen
2011 – 6. Türchen
Rot steht nicht nur dem Nikolaus.
So sieht mein Uni-Begleiter aus. Ihn hab ich bei mir, wenn ich nicht gerade Türchen 5 bei mir habe.
Er begleitet mich schon seit einigen Jahren treu und ergeben, bereits in der Schulzeit wusste ich ihn sehr zu schätzen, denn er kam an Tagen zum Einsatz, wenn ich gefühlt etwa so lange Unterricht hatte wie ich zur Schule und nach Hause unterwegs war.
Verziert ist er mit verschiedenen Buttons: der große grüne ist vom Kirchentag 2011, der weiße “Guten Tag” links und der grüne “Reklamation” rechts sind Wir-sind-Helden-Support. Der weiße in der Mitte ist mein Abi-Button (vom Jahrgang davor entworfen und verkauft, geschickte Geschäftsidee) und der weiße darüber ist mein Ökobaum-Button, also ein FÖJ-Andenken.
Und ja, man sieht es doch, er kommt aus dem großen schwedischen Möbelhaus.
Weiter geht’s.
So. Es ist vollbracht. Der Zividienst ist vorbei. Eine Woche rund um die Uhr ansprechbar sein für alles Mögliche und Unmögliche. Puh.
Leider ist damit auch eine ziemlich schöne Woche auf dem tollen Gelände mit den netten (und teilweise richtig lieben) Menschen vorbei. Diese Woche bin ich nur verhältnismäßig selten da, denn morgen simma den ganzen Tag unterwegs, Freitag ist frei, Wochenende frei, Montag auch frei. Dafür schlaf ich aber noch von morgen auf übermorgen da. Immerhin. Der Abend wird hoffentlich noch mal schön. Wenn wir dann hoffentlich nicht allzu kaputt vom lieben Kollegen abends am Bahnhof abgeholt werden. Ja. Ich freu mich. Auch wenn es anstrengend wird.
Was mir in der Woche am meisten gefehlt hat, war der Sport. Der ist in letzter Zeit viel zu kurz gekommen. Heute Abend war es dann endlich wieder so weit: Rumgehopse zu Musik und Gerätetraining (ein bisschen). Jetzt fühl ich mich wieder einigermaßen fit. Obwohl ich die letzten Wochen nicht genug geschlafen und die letzten Tage nicht genug gegessen habe und obwohl ich in der letzten Zeit viel zu wenig Zeit für mich allein hatte. Aber auch die wird wohl wieder kommen. Read the rest of this entry
Über das Zividasein eines Ökos*.
*Genauer gesagt ist besagter Öko eine Ökosine und daher definitiv KEIN Zivi. Auch kein Zivi-Ersatz. Weder ein guter noch ein schlechter. Auch kein mittelmäßiger. Bitte. Danke.
Nun aber zur Sache.
Ich, meines Zeichens Öko, bin in dieser Woche zum Zivi-Dienst verdammt. Nun, verdammt heißt in diesem Fall, dass ich mir die Woche aussuchen durfte. Ein gewisser psychologischer Druck wurde jedoch dadurch ausgeübt, dass meine geschätzte Öko-Kollegin schon mehrfach eben diesen Dienst hinter sich hatte und ich auch endlich mal ran musste.
Heute ist schon fast Sonntag, das heißt, ich bin schon fast durch. Nur noch der Sonntag und die Nacht zum Montag, dann darf ich das Feld wieder räumen und mich meinem Öko-Dasein hingeben: Kaffee trinken und Rumsitzen – soweit das Klischeebild, das die Zivis von uns haben. Tatsächlich haut der Montag dann wieder richtig rein, etwa 250 Kinner wollen bespaßt werden, meine Aufgabe: Lagerfeuer und Stockbrot, yay. Mal schaun, ob ich dazu in der Lage sein werde. Dienstag dann vormittags Kreatives (nee, nicht selbst, sondern ‘ne Klasse unter Anleitung) und nachmittags die Koch-Kinder. Puh. Mittwoch Seminar. Doppel-puh. Zug fahren, den ganzen Tag unterwegs… hm. Donnerstag und Freitag kommen unsere Nachfolger… soso. Also die Bewerber. Freitag haben wir aber frei. Und Donnerstag “nur” die andere AG. Okay… die Woche überstehen wir auch noch.
Also. Back to topic. Meine Zivi-Woche.
Tagsüber war ich Öko. Aber sowas von. Erst, wenn niemand mehr in der Verwaltung war, dann war ich da, beantwortete das Telefon (verwies normalerweise auf die Verwaltungszeiten). Ich gab Zimmerschlüssel aus, verlieh Fahrräder, spielte Wegweiser, Nachrichtenübermittler, Kopierdienst… was man sich eben so vorstellen kann. Manchmal war ich dabei allein, nur in Gesellschaft eines Computers, aber oft hatte ich auch nette Gesellschaft. Meine liebe Öko-Kollegin, die mir den Dienstalltag nahebrachte, den Hausmeister (den ich bei jeder Frage oder so anrufen konnte und kann), andere Zivis (in Verlängerung), die entweder nur eben (‘ne Viertelstunde) Tschüss-Sagen kamen, oder sich den Nachmittag vertrieben. Das war besonders nett. Ich weiß nicht, was ich ohne den superlieben Zivi-Kollegen angefangen hätte, wie es mir dann nun ginge und überhaupt. Danke, falls du das hier liest. Danke allein reicht nicht aus um zu beschreiben, wie gut es für mich war und ist, dass du da warst und bist. ![]()
Nach dem Abendessen war der erste Rundgang dran: Einmal durch alle Häuser, wo der Raum nicht mehr genutzt wird: Licht aus, Heizung aus (ja, tatsächlich ist da mal die eine oder andere an), PCs aus, Fenster zu, Nachtlicht an wo nötig, Türen zu. Wenn man dann einmal rum war, hatte man erst mal Freizeit bis um zehn. Dann musste man die eventuell noch rumturnende Gäste bitten die Fenster zu schließen, falls sie noch welche öffnen… Mein lieber Zivi-Kollege ist mitgelaufen, mindestens die halbe Strecke, ich glaube jedes Mal. Sonst hätte ich wahrscheinlich auch viele Sachen einfach nicht gefunden. Und ich hatte ein deutlich besseres Gefühl dabei. In der Woche durfte ich dann bis neun im Zivi-Zimmer bleiben, dann frühstücken und dann meiner Öko-Arbeit nachgehen (vorher natürlich Lagebericht an den Hausmeister). Am Wochenende lief es ein bisschen anders: Morgens oder am Vormittag müssen in allen Häusern die Getränke aufgefüllt werden – von mir, natürlich. Außerdem kann es vorkommen, dass Gruppen zu einer Tagesveranstaltung kommen, die bekommen ein Schild an die Straße, das sie zum jeweiligen Seminarraum führt. Außerdem müssen die jeweiligen Schlüssel ausgegeben werden. Bis um neun sollte man gefrühstückt haben. Ich hab heute zunächst in einem Haus die Getränke aufgefüllt, dann gefrühstückt und dann mit der lieben Unterstützung des schon bekannten Kollegen die anderen Häuser versorgt. Ohne ihn wär ich aufgeschmissen gewesen. Total übermüdet und dann noch ohne Zivi-Kräfte… geht mal gar nicht. Okay, weiter am Tag: Da gibt es vielleicht Anreisen oder Abreisen, auch Abrechnungen sind möglich. Ich hatte heute das Glück, dass die eine Abreise alle ihre Getränke mit auf die Gesamtrechnung haben wollte, also musste ich nur die Liste an ihren Platz hängen und die Schlüssel kontrollieren. Irgendwann gibt es dann Mittagessen. Vorher kann man eventuell noch was für die Küche oder sonst wen besorgen müssen… oder, wie in meinem Fall heute, Wäsche und Müll aus einem Haus abholen müssen. Nach dem Mittag muss bis halb drei der Kuchen in die entsprechenden Häuser gebracht worden sein. Wir hatten heute auch noch eine Lieferung Äpfel sowie einige Kisten mit Kräutern, die auch noch ihren Platz wechseln sollten. Gemeinsam mit meinem Kollegen ging das recht schnell. Danach wollten dann nur noch Leute Schlüssel und Listen abgeben, Kopien haben, ein paar Fahrräder bekommen, wissen wie der Fernseher geht… aber sonst war es ruhig. Daher konnten wir unseren Nachmittag genießen, kickern, reden, Spaß haben, uns austauschen… das war richtig schön.
Einzig das Telefon musste erreichbar sein. Und um halb sechs musste der Grill an, glücklicherweise nicht durch mich, sondern durch den lieben Kollegen, den ich aber selbstverständlich begleitete. Dann Abendessen… Rundgang, dann gemeinsam den Abend verbringen mit Musik… und allen Themen, die uns so einfielen. Um 10 dann der zweite Rundgang, halb mit ihm, halb allein. Fast alles ruhig, einige gucken den ESC, einige feiern. Draußen schreien Kinder nach Eis, womöglich ein Geburtstag mit Nachtwanderung… Morgen gibt es Eis zum Nachtisch. Vielleicht schreib ich dann noch mehr. Oder irgendwann später. Das langt fürs Erste. Ich schließe mit der Erkenntnis, dass eine Ökosine eben kein Zivi ist und ihn auch nicht ersetzen kann (ich weiß, das steht oben auch schon), halte fest, dass ich mich zeitweise SEHR unwohl gefühlt habe, manchmal das Zivi-Dasein aber auch genossen habe, zum Beispiel im netten Umgang mit den Gästen, dass Wäschewannen und Getränkekisten mir definitiv zu schwer sind… … und mit einem riesigen Dank an den besten Kollegen (männlich, da die beste Kollegin meine Mit-Ökosine ist!!): Danke. ♥
Notizen…
- Bericht schreiben vom Ökiglück! Auswerten etc.pp.
- Krankenkasse anrufen wegen Gebühren etc.
- an den 5. Tagesseminar-Termin denken! (Mi, 18.5.)
- um den Rücken kümmern!! (Arzt?!)
- Unis aussuchen, Bewerbungen schreiben!
- am Wochenende: Kirchentag vorbereiten… PmW!
Ach ja. Mehr schlafen wäre auch mal eine Idee. In diesem Sinne sollte ich wohl ins Bett gehen… hm. Sport war blöd, ging gar nicht. Rücken tut weh. Ein Auge ist etwas entzündet, tut weh, blöd. AG war anstrengend – sind die immer so laut? ._. Ökiglück war gut… aber 90 Stunden Arbeitszeit bzw. 6 Tage rund um die Uhr Programm und Betreuung gewährleisten sind dann doch anstrengend. Herrje… Das schreit nach Schlaf. Aber es war schön. Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich will die Schweinchen!
Ach ja. Und dann sollte man noch so anderen Kram klar kriegen. Und nächste Woche dann wieder megaviel Arbeit: Zivi-Dasein nachempfinden! Also… marsch, marsch ins Bett! :7
Eckpunkte.
…zum daran Festhalten.
Ich möchte gerne im Juli (nicht im Juni) mit auf Kanutour fahren, als Teamer. Auch wenn es gruppendynamisch kontraproduktiv ist, eine Fahrt gemeinsam zu beginnen, sich dann eine Woche abzuseilen um was anderes zu machen und dann wieder einzusteigen. Wär also klasse, wenn das ginge.
Dann freue ich mich schon jetzt auf die einwöchige Kanutour, die mir gewiss ist (bis auf ungewisse widrige Umstände, die hoffentlich nicht eintreten): das Abschlussseminar des FÖJ. Wird sicher witzig, anstrengend, aber megagenial. Auch das ist im Juli, 11.-15., oder besser: Anreise am 10.! (Juli, also 10.07.-15.7.!!)
Thema Studium: Ich möchte etwas Soziales studieren und später einen Beruf haben, in dem ich mit Menschen arbeiten kann – mit Menschen als Kollegen und mit Menschen als “Objekt” meiner Arbeit. Kreativ darf es gerne sein, nur nicht unbedingt künstlerisch. Bitte nicht zu wirtschaftlich, möglichst wenig Mathe. Teamarbeit. Das kann ich. Coaching. Kommentieren. Die Menschen dürfen gern Jugendliche sein, bitte keine Senioren. Kinder sind auch eine Optioin, Lehrerin wär eine Idee. Eine andere wäre Soziale Arbeit, vielleicht in Verbindung mit Religionspädagogik. Aber auch die sprachliche Schiene ist noch nicht abgeschoben: Logopädie ebenso wie Hörgeschädigtenpädagogik oder etwas mit Gebärdensprache wie Dolmetschen o.ä. – alles theoretisch denkbar. Man Ich muss nur drankommen.
Weitere Punkte:
- Vielleicht lerne ich irgendwann mit den Phänomen in der Dunkelheit umzugehen.
- Und vielleicht schaffe ich es irgendwann Ordnung zu halten – länger als zwei Tage.
Von Gefühlen sehen wir ansonsten erst mal ab. Vielleicht später?
Liste fürs letzte Seminar
Notizen, die wohl im Juli, aber auch schon eher wichtig sind:
- Los geht’s am Sonntag! Anreise per Bahn, laaange. Über Neustrelitz. Bahn-Auskunft sagt gute 9 Stunden. Wow.
- Montag-Donnerstag Kanu fahren… abends am Feuer kochen etc.pp.
- Abreise am Freitag
- wir schlafen in verschiedenartigen Zelten, so gruppenmäßig
- Anreise mit Rucksack oder Reisetasche, vor Ort wird in Schraubtonnen und Rollbeutel umgepackt -> wir transportieren ALLES selbst in den Booten! Küchenausrüstung, Zelte, Eigengepäck!
- Kajaks und Kanadier gehören dazu – Nutzung im Wechsel
- verschiedene Aufgaben (Verpflegung, Boote, Zelte etc.) werden reihum verteilt
- unbedingt mitbringen: Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Brillenbänder, Sonnenmilch mit hohem LSF, Mückenschutz, Geschirr und Geschirrtuch, Schlafsack und Isomatte
- sinnvoll: eigene “Verpackung” für Klamotten etc., also eigene Rollbeutel und “Wertsachentüten”
- Schwimmwesten werden gestellt
ATOMKRAFT ABSCHALTEN!
Aus der Hannoverschen Allgemeinen:
>>Mahnwache in Hannover: Etwa 800 Menschen sind am Montagabend zu einer Protestkundgebung vor dem Hauptbahnhof zusammengekommen, um der Opfer der Katastrophe in Japan zu gedenken und gegen Atomenergie zu protestieren…
WIR waren DABEI! Ich bin zwar nicht mit auf dem Bild, weil ich mich gerade im Hintergrund mit einem Freund unterhalte, aber WIR waren DA! Und das war gut so.
Mehr demnächst.

Kein Tag ohne Tasse Tee!
