Schlagwort-Archive: große Worte

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Aus einem Text über Humboldts Bildungsbegriff*:

Jede Sprache stellt [...] eine eigene Ansicht der Welt dar, die mit Lautsystem, Wortschatz und Grammatik dieser Sprache untrennbar verbunden ist und die Vorstellungs- und Empfindungswelt ihrer Sprecher nachhaltig beeinflusst.

*Hans-Christoph Koller:
Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehung: Eine Einführung.
4. Aufl. 2009. Kohlhammer Stuttgart.

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Pascal Mercier hat Bücher geschrieben, die ich sehr bewundere (Nachtzug nach Lissabon; Lea). Neulich bekam ich auch andere Texte von ihm in die Finger und erfuhr, dass “Pascal Mercier” nur sein Alias ist, nämlich das von Peter Bieri. Im Zeit Magazin Leben (vom 19.12.07, Nr. 52) schrieb er über: “Was Sprache mit uns macht”.

Durch sprachliche Artikulation kann aus Gefühlschaos emotionale Bestimmtheit werden und aus Unbewusstem Bewusstes.

Zum Thema erfundene Geschichten:

Die Sprache ist auch ein Medium der Einbildungskraft, sie beflügelt die Phantasie und lässt uns Geschichten erzählen, durch die wir uns selbst ausdrücken und besser verstehen lernen.

Eine Erfahrung zur Sprache bringen verhindert, dass wir nur ihre Opfer sind; wenn wir Worte dafür finden, entsteht eine erkennende Distanz, die wir als befreiend erleben.

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“Sage mir, für wen du dich hältst, und ich sage dir, was dir fehlt.”

Wie wahr. Genau das, wofür man sich hält, fehlt einem zumeist.

“Bei einem Lied ist es der Text, den wir zu verstehen meinen, aber was uns daran glauben lässt oder nicht, ist die Musik.”

Ebenfalls sehr wahr und weise gesprochen.

Beides zitiert aus: Carlos Ruiz Zafón – Das Spiel des Engels.

5x Zufall – eine Art kurzer Rückblick

5x Zufall – eine Art kurzer Rückblick

Diese Plastikdinger… do you remember?

Bibelwaffeln - nachdem hier immer mal wieder Suchanfragen zu dem Thema landen, hol ich das Rezept nochmal hervor.

Das Mondschaf – und die Erinnerung daran, dass ich doch eigentlich eine Reihe von Gedichten hier reinstellen wollte… vielleicht nach der Musik-Serie…?

Es ist echt schon über ein Jahr her! Kommt mir manchmal gar nicht so vor, sondern viel kürzer. Und manchmal Jahre länger. Mein letztes Wochenende als Schüler.

Und ein kluges Wort zum Abschluss. Thema: Leben.

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“Unsere Sprache kann man ansehen als eine alte Stadt: Ein Gewinkel von Gässchen und Plätzen, alten und neuen Häuschen mit Zubauten auf verschiedenen Zeiten: und dies umgeben von einer Menge Vororte mit geraden und regelmäßigen Straßen und mit einförmigen Häusern.”

Lugwig Wittgenstein (1889-1951)
in “Philosophische Untersuchungen”, 1953

Gedanken zum Buch

Gedanken zum Buch

Jonathan Safran Foer – Eating Animals

page 13:
The topic >eating animals< is just like the topic >abortion< – it is impossible to know some of the most important details (When is a fetus a person, as opposed to a potential person? What is animal experience really like?)

Voraussetzung dafür ist allerdings das “I-don’t-want-to-hurt-anyone-Prinzip”. Wenn man davon ausgeht, dann kann man auf die Frage, warum man Fleisch oder kein Fleisch isst, mit der Gegenfrage reagieren, warum man für oder gegen Abtreibung ist.

Da ich die Voraussetzung nicht erfülle, kann ich diese Gegenfrage so allerdings nicht stellen. Aber ich wollte mal den Gedankengang publizieren.

Bücher der letzten Tage

Bücher der letzten Tage

Ferien, Urlaubszeit. Freiheit. Lesen. :)

Zwei Bücher gekauft, eins aus dem Familienbestand geliehen. In der Lesereihenfolge:

Markus Zusak – Der Joker.
Schon oft im Laden in der Hand gehabt, zu Ferienbeginn endlich gekauft und gelesen. Was für ein Buch, genial. Wenn man die Art mag, in der Zusak schreibt. Genial. Aber: meine Meinung. Wobei mir aber gleich einige Leute eingefallen sind, denen ich es leihen oder sogar kaufen würde. :D Also gleich weiterempfohlen. …muss ich unbedingt dran denken. → Notizzettel drankleben. ;)

Kai Meyer – Arkadien erwacht.
Noch so ein Bestkauf. Kai Meyer – von dem hab ich schon mehr gelesen, allerdings geliehen. Nun aber dieses Buch. Nicht so oft in der Hand gehabt, also im Laden, aber doch zwei oder drei Mal. Dann gekauft. Der Klappentext ließ Anderes vermuten, als tatsächlich geboten wurde. Aber das war vielleicht sogar gut. Jedenfalls konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und werde es wohl noch ein paar Mal lesen müssen, um alle Buchstaben mitzubekommen. Wahnsinnsgeschichte.

Und dann: Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes.
Dieses Buch… Wahnsinn. Auf der Freizeit begonnen, konnte ich mich nicht fesseln lassen. Doch zu Hause war ich verloren. Dieses Buch ist unglaublich. Unglaublich gut. Man sollte mehr solche Bücher lesen. Unbedingt. Bald mal sehen, was der Autor noch so hergibt.

Die Prachtexemplare:

Bücher über Bücher!

Bücher über Bücher!

Über den Tag-Surfer hab ich diesen Blogeintrag entdeckt, der mich sofort zum Schreiben animierte. Danke! ;) Ich fasse das Ganze allerdings hier eher als eine Art Stöckchen auf und nicht als Monatsschreiberei, da ich wohl im nächsten Monat nicht jeden Tag zum Bloggen komme, auch nicht jeden zweiten, sondern wahrscheinlich weniger regelmäßig. Also…: Read the rest of this entry

Oh please…

Oh please…

Norah Jones – Wake me up

Wake me up when it’s over
Wake me up when it’s done
When he’s gone away and taken everything
Wake me up

Wake me up when the skies are clearing
When the water is still
‘cuz I will not watch the ships sail away so
Please say you will

If it were any other day
This wouldn’t get the best of me

But today I’m not so strong
So lay me down with a sad song
And when it stops then you know I’ve been
Gone too long

But don’t shake me awake
Don’t bend me or I will break
Find me somewhere between my dreams
With the sun on my face

I will still feel it later on
But for now I’d rather be asleep

Oh please say you will… bald ist es vorbei. Geduld, nur Geduld. Viele Sommer und Winter sah ich kommen und gehen.* Der Frühling ist schon da, doch noch kann ich ihn nicht genießen. Dafür aber den Sommer. Hachja. Bald. Geduld nur, Geduld.

*Astrid Lindgren: Tomte Tummetott.