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Zimmer! Schlüssel! Umzug, so halb.

Zimmer! Schlüssel! Umzug, so halb.

Hildesheim zeigte sich auch bei meinem zweiten Besuch von seiner schönsten Seite. Herrlichstes Wetter, 25°C mindestens. Altweibersommer. Die kleine Stauung auf der Autobahn kurz vor der Stadt konnte uns nicht beeindrucken.

Erst mal was essen, dann zum Wohnheim. Wir sind ziemlich pünktlich – der Mensch, von dem ich die Schlüssel bekommen soll… nicht. 14 Uhr ist der Termin – es ist 10 vor, als wir ankommen. Nehmen wir schon mal das Fahrrad vom Gepäckträger. Und warten. 14.10 Uhr – nichts und niemand. 14.13 Uhr – Telefonat mit der Verwaltung: Rückruf. 14.17 Uhr – Rückruf: der Zuständige kommt, kann aber noch 10-15 Minuten dauern. 14.48 Uhr – endlich kommt er! Jung, dynamisch, Raucher, schickeres eigenes Auto mit persönlichem Kennzeichen. Also rein, Schlüssel, Protokoll. Rauf zum Zimmer. Trennwand wackelt, Fußboden hat Flecken – wird alles aufgenommen. Lan-Kabel gibt es auch, gegen Kaution – nehmen wir. Okay… Lampen funktionieren. Unterschrift. Und wieder runter, Postkasten zeigen. Ich hab die Schlüssel in der Hand, er sagt: “der kleinere” – “die sind etwa gleich groß” – “nee, einer muss kleiner sein, zeigen Sie mal” – … – “tatsächlich, zwei Mal Postkasten”
Neeeein, er war gar nicht verpeilt. Testete den einen Postkastenschlüssel, schloss auf, konnte aber nicht mehr abschließen. Guuut… testet den anderen, der geht. Also den einen gegen den Haustürschlüssel ausgetauscht, den auch getestet – war wohl nicht der richtige. Schlüssel ausgetauscht (“ich hab ja noch mehr!”) – passt. Sehr gut. Nehm ich. Verabschieden.

Puuh. Also Sachen reinräumen, auspacken, Kisten und Koffer wieder ins Auto. Fahrrad halbwegs sicher abstellen – hoffentlich lebt es noch, wenn ich wiederkomme… :7

Als wir dann fertig waren, kam der Mensch noch mal an, hatte wohl noch einen Termin. Immerhin nett… fragte, ob alles gut sei. Und gab uns einen Tipp, wo man eine Matratze kaufen kann. Seehr gut. Haben wir dann auch gleich angeguckt, denn die aus dem Wohnheimzimmer behalte ich wohl nicht. Aber was für ein Peilo! :D

Oh ja. Ein Regal brauche ich noch. Denn die beiden Bretter an der Wand reichen niemals für meine Bücher und Ordner und so. Und im Schrank ist auch nicht soo viel Platz. Vielleicht stell ich mir noch ein paar Kisten unters Bett? ^^

Die Küche sah wild aus… hoffentlich wird das besser, wenn da mehr Menschen wohnen. Na ja. Wird schon irgendwie… Noch bin ich ja nicht da. Erst in … ooh … gut zwei Wochen?! Krass.

Was ich mitnehmen sollte:

Was ich mitnehmen sollte:

Ich ziehe ab Oktober in ein Studentenwohnheim, man höre und staune. Wenn man den missglückten Umzug zu Beginn des FÖJ nicht mitzählt, dann ist es das allererste Mal, dass ich alleine wohne, so richtig ganz alleine. Der erste ganz allein eigene  Umzug ist es obendrein (umgezogen bin ich bisher nur als Kleinkind bzw. Kind). Spannend, spannend also. Gut, ich ziehe in ein möbliertes Zimmer, habe also schon mal ein Bett mit Lattenrost und Matratze (wobei ich da beides vermutlich austauschen werde, mal sehen respektive testen). Außerdem ist dort ein Schreibtisch nebst Stuhl und eine Pinnwand, find ich auch schon mal gut. Und einen Kleiderschrank hab ich auch. Okay. Was brauche ich also? Machen wir mal wieder eine schöne Liste.

  • Bettzeug! Bettdecke und Kissen (klar, dass ich mindestens das gute Kissen mitnehme, aber auch das ein oder andere dazu; und die warme Bettdecke genauso wie eine Sofa-Kuschel-Decke)
  • Bettwäsche – ebenso wichtig. Fragt sich nur welche. Und wie viel.
  • Handtücher – hier stellt sich die gleiche Frage wie eins drüber.
  • Kleidung und Schuhe… schwierig, schwierig. Spontan entscheiden. :D
  • Taschen, Brotdose, Flasche, Thermoskanne!
  • Mülleimer (ich glaub, den hab ich da nicht… Mülltrennung??)
  • Bilder/Fotos! Und PowerStrips, damit die auch halten.
  • die verschiedenen Kisten und das PMC-Buch! Mein Foto-Buch? Mein Freunde-18.Geburtstag-Buch?!
  • das ein oder andere Buch
  • Malpapier, Schreibpapier, Stifte und so! Schreibtischkram also.
  • mein Fahrrad! Mit Schloss und Schlüssel (Ersatzschlüssel suchen!!) und (neuem?) Korb…^^
  • eine Gitarre und die Liedermappen, auch Gitarrenchor?!
  • meine Querflöte und Noten?
  • Hygieneartikel (Zahnputzzeug, Duschzeug etc.)
  • Putzmittel
  • Wäscheständer??
  • …und wie siehts mit Küchenutensilien aus?
  • Wie wärs mit Lautsprechern für den Laptop? :)
  • Drucker (haha)
  • meine tolle Pflanze! :)
  • Nähzeug
  • Medis; Körnerkissen :)
  • Jonglierzeug!  :D

Und später dann noch:

  • wichtige Unterlagen!
  • Laptop und so
  • Handy und so
  • MP3-Player und so
  • Kamera und so

Wow, das ist schon einiges. :D Okay. Eine Nacht drüber schlafen, dann ergänzen und zusammenpacken. :)

Schoko-Zucchini-Muffins

Schoko-Zucchini-Muffins

Kakao-Zucchini-Muffins mit Himbeeren

Kakao-Zucchini-Muffins mit Himbeeren

vegan, gut vorzubereiten
Für 12 Stück

Zubereitung: 10 Min. + Backzeit: 25 Min.
Pro Stück: 240 kcal; 10 g F, 6 g E, 32 g KH

  • 150 g feste Zucchini
  • 250 g Weizenmehl, 1050er
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 TL Zimt
  • Salz
  • 1 TL Natron
  • 2 EL Weinstein-Backpulver
  • 190 g Rohrohrzucker
  • 250 ml Sojamilch
  • 2 EL Zitronensaft
  • 80 ml Sonnenblumenöl
  • 100 g Himbeeren
  • Himbeeren oder Zucchinistreifen zum Garnieren
  1. Zucchini fein raspeln. Mehl mit Kakao, Zimt, 1 Prise Salz, Natron und Backpulver mischen. Zucchini gleichmäßig untermischen.
  2. Zucker mit Sojamilch, Zitronensaft und Öl verrühren. Zur Mehl- Zucchini-Mischung geben und mit einem Holzlöffel kurz verrühren. Himbeeren unterheben.
  3. Mulden einer Muffinform mit Papierförmchen auslegen oder gut fetten. Teig gleichmäßig darauf verteilen, glatt streichen. Bei 190 Grad (Umluft 170) 25 Minuten backen. Mit Himbeeren oder Zucchinistreifen garnieren.

Hier gefunden: Schrot und Korn.

Ich hab sie neulich gebacken und werde das sicher öfter noch mal machen. Allerdings hatte ich grade keine Sojamilch da, ich hab Vollmilch genommen. Die Himbeeren waren TK – nächstes Mal sollte ich daran denken die Beeren einzumehlen und dann draufzulegen, sonst sinken sie auf den Boden des Förmchens. Und ich hab auch nicht 2 Esslöffel Backpulver verwendet, das erschien mir etwas viel. Tatsächlich waren es etwa 2-3 TL.

Ergebnis: Wunderbare Muffins, schön saftig und total lecker. Die Zucchini schmeckt man nicht raus – weder wenn man weiß, dass sie drin ist, noch wenn man es nicht weiß. Aber das ist okay.

Währenddessen:

18. Türchen: Heute kein Türchen.

18. Türchen: Heute kein Türchen.

Heute kein Türchen. Ganz einfacher Grund: Heute ist Samstag. Letzter Arbeitstag mit richtiger Arbeit. Nun kommen nur noch Montag und Dienstag mit Aufräumarbeiten und der Weihnachtsfahrt der gesamten Belegschaft (zumindest der mobilen).

Heute Morgen: Glätte. Arbeitsweg dennoch entspannt, ist ja Samstag. Start: Frühstück. Kay… dann das nahende Unheil: Es soll anders laufen als von uns geplant. Und die Leute, mit denen wir arbeiten, sehen auch nicht allzu motiviert aus. Gut, wir sind es ja auch nicht. Lässt sich auch alles klären… dann also los. Na ja. Einigermaßen gehts. Kekse backen. Yay. Mal wieder. Dann irgendwann Mittagessen… danach noch Rest Teig verbacken. Man kann tolles Resteverwerten daraus machen. Zum Beispiel die superharte Kakao-Haselnuss-Butter-Mischung (selbstgemachte/r/s Nutella) unter den Teig kneten. Nur – in weichem Zustand gehts leichter, also eben kurz die Schüssel samt Inhalt und Löffel in den Ofen. Nach zwei Minuten mit dem Topfhandschuh wieder rausnehmen, mit der anderen, unbehandschuhten Hand eben umrühren, natürlich mit dem Löffel, der da schon drin ist. Der ist dummerweise in der kurzen Zeit superheiß geworden. Rest des Nachmittages Finger in Glas mit kaltem Wasser gehalten. .__. Aua. Brandblase vorprogrammiert. Dann nur noch etwa eine Stunde mit links Sternchen gezeichnet (Strichsternchen ***), dann daraus einen Engel gebastelt. Immerhin. Mh. Halb sieben Arbeitsende. Dann Probe, bei der ich kaum zu gebrauchen war… na ja. Und dann ab in die Badewanne.

Deshalb gibt es heute kein Türchen. Abgesehen davon hat es gereicht heute aus dem Fenster zu gucken, draußen war es so schön…

Kladdkaka

Kladdkaka

Original schwedisches Rezept:

Ingredienser

2 ägg
2.5 dl socker
4 msk kakao
2 tsk vaniljsocker
100g smör
1 dl mjöl
1/2 tsk salt

Steg för steg:

Sätt ugnen på 175 grader
Smält smöret i en kastrull
Vispa ägg och socker tills det blir poröst
Blanda samman med resten av ingredienserna, obs blanda försiktigt annars blir smeten luftig och kladdkakan torr.
Häll ner smeten i en brödad form
Grädda i 15-20 minuter beroende på hur kladdig kladdkaka du vill ha.
Låt svalna och servera med grädde eller glass

Übersetzung und Ausbesserung:

Zutaten

2 Eier
150ml Zucker
4 EL Kakao (dunkel!) (ca. 50g)
2 TL Vanillezucker
100g Butter
10ml Mehl (ca. 60g)
½ TL Salz

Schritt für Schritt:

Heize den Ofen auf 175° vor.
Schmilz die Butter in einem Topf.
Rühre die Eier und den Zucker schaumig.
Rühre die Butter unter, vermische die restlichen Zutaten miteinander und rühre sie auch unter, aber vorsichtig…
Fülle den Teig in eine gefettete Form.
Backe den Kuchen 15 bis 20 Minuten, je nachdem, wie kladdig du ihn magst.
Lass ihn abkühlen und serviere ihn mit Schlagsahne oder Eis.

Quelle: http://kladdkakerecept.blogspot.com/

Kanelbullar

Kanelbullar

Zutaten für etwa 30 Portionen (oder so…)

  • 150 g Butter
  • 500 ml Milch
  • 50 g Hefe
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL gemahlener Kardamom
  • 1000 g Weizenmehl

Für die Füllung:

  • 75 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Zimt
  • Für die Glasur:
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • Hagelzucker zum Bestreuen

Butter schmelzen. Milch hinzufügen und auf ca. 37°C erwärmen. Die Hefe darin auflösen und Zucker, Salz, Kardamom und Mehl beimischen. Den Teig kneten bis er geschmeidig wird. (Falls nötig: mehr Mehl hinzufügen)
Teig mit einem Handtuch abdecken und ca. 30 – 40 Minuten aufgehen lassen.
Den Teig auf einer mehligen Arbeitsfläche durchkneten und in drei Stücke teilen. Jeweils eine dünne, rechteckige Fläche ausrollen und mit flüssiger Butter (Raumtemperatur) bestreichen. Zucker und Zimt mischen und den Teig damit dick bestreuen. Zu einer Wurst rollen und in ca. 1-2 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Stücke mit der geschnittenen Seite nach unten auf das Backblech legen. Den Teig so noch einmal aufgehen lassen (wird in 30 Minuten ungefähr doppelt so groß).
Die Kanelbullar (Zimtschnecken) mit geschlagenem Ei bepinseln und mit Hagelzucker bestreuen.
Auf der mittleren Stufe im vorgeheizten Backofen bei ca. 250° etwa 5 – 8 Minuten backen.
Unter einem Handtuch abkühlen lassen.

Kram. // To-Do-List.

Kram. // To-Do-List.

Hachja. Wieder zu Hause. So langsam gewöhnt man sich daran, nicht ständig von irgendwem mit irgendwas genervt zu werden. Und man gewöhnt sich daran, allein zu sein. Mir fehlt die Gemeinschaft. Die Leute. Tjaa… Nächsten Sommer mach ich einfach meine eigene Freizeit. :D

Nun, was liegt an?

  • Betten messen. Passen sie zusammen? Brauche ich doch ein neues?
  • nachher Besuch bei den Großeltern ♥
  • Buch basteln!! Geburtstagsgeschenk. :)
  • Dankeschön zusammenstellen.^^
  • Mittwoch Fußball! vorher wieder schön spazieren gehen. :] davor einen Salat machen.^^
  • Donnerstag: Mitarbeitergrillen. Wiedersehen! :D dafür noch was vorbereiten. :]
  • am Wochenende: Renovieren.
  • außerdem: Bettwäsche abnähen (IKEA ist toll!), Putzen und Aufräumen ._.

Und bestimmt gibt es noch viel mehr, was ich zu tun hab… tja. Hauen wir rein!

Haushalt und so.

Haushalt und so.

Okay, alles klar. Guten Morgen!

Ab heute schmeiße ich also für eine Woche den Haushalt. Es ist ja nicht so, dass das nun so besonders wäre oder das erste Mal, aber es ist doch anders als im Alltag. Dank Klassenfahrt und Grippe hab ich nicht nur immer ein Auto zur Verfügung, sondern auch die volle Verantwortung über Haus, Hof und Kinder. :D Nun… okay, sagen wir: über das Haus. Denn einen Hof haben wir nicht, wohl aber einen großen Garten. Und Kinder gibt es hier auch nicht, nur zwei Heranwachsende, von denen ich einer bin. Der andere muss aber betüddelt werden: hierhin fahren, dorthin bringen, bekochen, die Wäsche waschen, an Termine erinnern… joa.

Ich bin gespannt, wie das so wird, denn schließlich gilt es nebenbei auch noch eigenen Terminen nachzugehen und dann noch das Abi zu machen. Nächste Woche ist die mündliche Prüfung dran. Also: Ran an die Arbeit!