Hier steckt Bewegung drin!
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Right now. Growing.
Just another day hitting random-buttons, listening to sentimental music. I’m in a mood again. Can’t fix it. Writing stuff I think about. In bad language. Getting worse. Anyway. Guess I’m lost again. Not even chocolate cookies are able to cheer me up. Just feeling and thinking. Cold. With cold hands. Chilly. And sad. Simple as it is. Complicated as it seems to be. Just the way it is. Just like it was. Couple of times. I know how to cope with it. However I don’t even think about coping with it. It just happens. But it’s just for now. I will get along with it. Life goes on. I will go on. Live. It’s gonna be okay. Just not for today… but… who cares. Tomorrow might be better.
“You grow. You grow like a tornado. You grow from the inside. Destroy everything. Destroy from the inside.”
Ich wachse. Wachse nicht über mich hinaus, sondern wachse von innen. Für mich. Und vielleicht auch für die Welt. Aber vor allem für mich. Mit diesem Lied, mit dem was gerade um mich herum und mit mir passiert. Mit den lieben Menschen, die ich so gern hab. Mit Ereignissen, die ich nun endlich aufzuarbeiten vermag. Langsam. Stück für Stück. Hart erkämpft. Und teilweise glücklich geschenkt bekommen.
Und vielleicht schaffe ich es ja so, dieses eine spezielle Stück Vergangenheit hinter mir zu lassen und ohne zu leben. Ohne den Gedanken daran. Ohne diese Hemmungen. Das wäre schön. Und so gut. Und vielleicht ja wirklich möglich. Endlich. Ich bemühe mich.
Gedanken.
Ich hab so viel gehört, doch es kommt niemals bei mir an. Das ist der Grund warum ich nachts nicht schlafen kann. Wenn ich auch tausend Lieder vom Vermissen schreib, heißt das noch nicht, dass ich versteh, warum dieses Gefühl für immer bleibt.
Jupiter Jones – Still
Manchmal vergesse ich für einen Moment, dass es passiert ist. Dass er nicht mehr da ist. Für immer. Weg. Nur noch in Gedanken und Herzen und auf Bildern. Dann kommt es vor (und das passiert nicht nur mir), dass ich etwas sage wie “wir fahren zu ihm und ihr“, dabei ist nur noch sie übrig. In dem großen Haus, an dem so viel gemacht werden muss. Und mit dem ich so viele gute Erinnerungen verbinde.
Manchmal ertrage ich es nicht sie zu sehen. Und manchmal, selten, kann ich es nicht einmal ertragen Menschen zu sehen, die ihm irgendwie ähneln. So wie neulich im Zug. Oder wann auch immer.
Ich sollte einsehen, dass er nicht wiederkommt. Dass die Zeit vorbei ist. Und dass es weitergeht. Irgendwie. Denn es geht weiter. Aber ich hatte nur ihn. Und ich hatte ihn sehr lieb. Leider wird einem oft erst im Nachhinein bewusst, wie lieb man jemanden eigentlich hat. Wenn es vorbei ist. Und wenn einen nicht mehr der Schmerz über das Leid des anderen gefangen hält. Wenn man langsam begreift, dass es wirklich so ist. Und doch – es ist kaum fassbar. Auch nach fast zwei Jahren noch nicht.
Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so schwer fallen würde. Dass ich so lange damit zu kämpfen hätte. Dass es immer wieder hochkommt.
Und ich denke an den Sommer, als es passierte. An meine Freunde, die mir so geholfen haben. An die Zeit eine Weile danach, als dieses Lied groß raus kam und mich packte. Und an den Sommer danach. “Sing noch mal das Lied, bei dem ich fast heulen muss” – ja… gern. Und warum bringe ich damit andere Menschen fast zum Heulen? Weil es mich selbst so berührt und ich meinen Schmerz darin ausdrücken kann? Klingt fast pathetisch. Egal. Ich mag das Lied, sehr sogar. Aber für mich ist es eben das Lied für und über ihn. Und wenn ich es spiel und singe, dann… dann. Denke ich. An ihn. An den Schmerz. Und manchmal an die schöne Zeit vor dem Leid. Aber auch an das Leid, auch wenn ich versuche, die schöne Zeit besser in Erinnerung zu behalten.
Fotos zu sehen fällt mir schwer. Darüber reden? Keine Chance. Und das Grab sehen… was hilft das schon? Trotzdem werde ich wohl mal wieder hingehen. Aber allein.
Tröstlich ist, dass er wohl stolz auf mich wäre. Doch, ja, ich denke schon.
2011 – 24. Türchen
Sonnenschein!
Okay, es ist alles grün draußen, aber immerhin scheint die Sonne! Weihnachten kann kommen. Oder so.
Jedenfalls wünsch ich das allen, die Weihnachten feiern.
Feier schön, besinnlich und mit viel Freude das Fest der Feste. Geruhsam, mit gutem Essen, Familie oder anderen Lieben.
Hier der Inhalt des 24. Türchens:
2011 – 22. Türchen
Zuhause.
Oh weh. Übermorgen ist Weihnachten! Ich hab Regentropfen am Fenster (das nach erneuter Korrektur nun hoffentlich dicht ist), eine Tasse Tee neben mir, aber noch keine Weihnachtsstimmung. Und auch noch nicht alle Geschenke. Was hilft da? Na klar, erst mal die eine blöde Aufgabe für die Uni machen! Haha.
Zum Türchen: In meiner Erinnerung ist es schöner als tatsächlich. Aber ich hab es auch in der selbst mitgesungenen Chorversion im Ohr. War das schön! Hier also, mühsam rausgesucht, das Original:
2011 – 3. Türchen
Weil die ersten beiden Türchen schon jeweils mehr als ein Bild enthielten und ich am Wochenende zu Hause bin, gibt es heute Musik (wie im FreitagsFüller von gestern angekündigt).
Musik hilft.
In Gedanken in der Heimat. Oder sonstwo. Tatsächlich hier. Am Uni-Ort. Leider.
Tränen am 1. Advent.
Was hilft, ist Musik. Heute ist es mal wieder eine, die mich an eine sehr schöne Zeit erinnert. Rückblickend zumindest. Währenddessen fand ich die Schule machmal nicht so schön. Vielleicht seltener als manch anderer, aber dennoch. Na ja, jedenfalls hab ich in meiner Schulzeit einige sehr interessante Menschen kennen gelernt. Einer dieser Menschen macht Musik. Musik, die mir sehr gefällt. Nicht alles von ihm und seinen Bandkollegen, aber einiges. Unter anderem dieses, das mir heute so geholfen hat:
Klaasius – Immer weiter. ♥
Über Lieder.
Da stöbert man auf youtube und entdeckt was Neues. Keine Seltenheit, ich weiß. Aber ich freue mich jedes Mal, denn ich schaue nicht besonders regelmäßig dort vorbei. Heute von meiner Stöberrunde mitgenommen hab ich folgende Videos/ Lieder (es geht mir meistens eher um die Lieder) von Senore Matze Rossi: Read the rest of this entry
Gefällt mir! <3
Senore Matze Rossi mal wieder. “Geist” kannte ich bislang noch nicht so bewusst… ist aber toll, wie ich finde:
♥
Zitiert.
“Sage mir, für wen du dich hältst, und ich sage dir, was dir fehlt.”
Wie wahr. Genau das, wofür man sich hält, fehlt einem zumeist.
“Bei einem Lied ist es der Text, den wir zu verstehen meinen, aber was uns daran glauben lässt oder nicht, ist die Musik.”
Ebenfalls sehr wahr und weise gesprochen.
Beides zitiert aus: Carlos Ruiz Zafón – Das Spiel des Engels. ♥
