Schlagwort-Archive: Schweden

2011 – 20. Türchen

2011 – 20. Türchen

Heute gibt es nicht noch ein Foto von meiner Pinnwand, sondern einen anderen Adventskalender. Ich hab Schwedisch im Kopf. Und das ist schön. :)

Schau hier: Tjuvarnas Jul! :)

Es ist ein Adventskalender vom schwedischen Fernsehsender SVT. Jeden Tag gibt es eine weitere ca. 13 Minuten lange Folge der Weihnacht der Diebe. Herzallerliebst und spannend zugleich!

2011 – 6. Türchen

2011 – 6. Türchen

Rot steht nicht nur dem Nikolaus. ;)

So sieht mein Uni-Begleiter aus. Ihn hab ich bei mir, wenn ich nicht gerade Türchen 5 bei mir habe.

Er begleitet mich schon seit einigen Jahren treu und ergeben, bereits in der Schulzeit wusste ich ihn sehr zu schätzen, denn er kam an Tagen zum Einsatz, wenn ich gefühlt etwa so lange Unterricht hatte wie ich zur Schule und nach Hause unterwegs war. :)

Verziert ist er mit verschiedenen Buttons: der große grüne ist vom Kirchentag 2011, der weiße “Guten Tag” links und der grüne “Reklamation” rechts sind Wir-sind-Helden-Support. Der weiße in der Mitte ist mein Abi-Button (vom Jahrgang davor entworfen und verkauft, geschickte Geschäftsidee) und der weiße darüber ist mein Ökobaum-Button, also ein FÖJ-Andenken.

Und ja, man sieht es doch, er kommt aus dem großen schwedischen Möbelhaus. ;)

Days of Music – Days Five and Six

Days of Music – Days Five and Six

Day 05 – A song that reminds you of someone
Day 06 – A song that reminds of you of somewhere

Ich fasse Tag fünf und sechs mal zusammen, denn es gibt ein paar Lieder (von denen ich gleich zwei vorstelle), die mich an jemanden erinnern, an den ich an einem Ort gedacht habe. Und wenn ich diese Lieder höre, dann denke ich an diese Situation zurück… Hach ja. Ach: Wir sind Helden. Du erkennst mich nicht wieder. Die Nacht. An wen es mich erinnert – sag ich nicht. Aber der Ort ist in Schweden. :)

Über Musik. Teil V.

Über Musik. Teil V.

Heute geht es nach Schweden! Zugegeben, zwei Schwedinnen hatte ich schon im letzten Beitrag, aber da gehörten sie auch rein, zu den starken Frauen. Heute also die Gruppen aus Schweden (und nein, nicht ABBA und auch nicht Ace of Base):

Zunächste haben wir da Bo Kaspers Orkester. Bei last.fm erfährt man: Bo Kaspers Orkester ist eine schwedische Jazz-pop-band, bestehend aus Bo Sundström, Fredrik Dahl, Michael Malmgren und Mats Schubert. Bo Sundström nennt sich in der Band selbst Bo Kasper, da er als Solist unter seinem Namen Bo Sundström auftritt. Durch ihren tief lyrisch-relaxenden Sound wurde Bo Kaspers Orkester wohl die bekannteste Jazzband Schwedens. Jazz also. Unglaublich lyrisch, soweit ich das mit meinen mageren Schwedischkenntnissen beurteilen kann. Und die Musik finde ich auch klasse. Kennen gelernt habe ich sie übers Schweden-Forum, weil irgendjemand schrieb, dass man sie kennen müsse. Also hab ich reingehört und es immer lieber gemocht. Viele Titel kenne ich noch nicht, aber die wenigen find ich ziemlich cool. Beispiellied ist Undantag:

Über Eskobar kann man Folgendes erzählen: Drei Jungse aus Stockholm, nett, seit 1994 in der Band aktiv. Indie-Pop, klingt nett. Kennen gelernt hab ich sie, weil Scala ihr Lied Someone new gecovert haben. Genau dieses Lied hätte ich jetzt auch als Beispiellied gebracht, aber der Dukanal und Sony Music wollen nicht, dass ich es mir anhören kann. Dann eben kein Beispiellied.

Fjarill bietet eine interessante Musikkombination: Zwei junge Frauen aus Südafrika und Schweden, wohnhaft in Hamburg, machen Musik zusammen. Geige und Klavier und meist schwedischer Gesang, dazu haben sie noch Musiker im Hintergrund. Wie ich sie kennen gelernt habe, weiß ich schon gar nicht mehr. Aber ich mag sie sehr, diese natürliche, schwedisch-melancholisch-spritzige Mischung. Schmetterlinge (fjärill=Schmetterling) mag ich auch sehr, daher eben auch mein Blog-Name. Als Beispiellied kommt nicht viel in Frage, das Internet gibt da nicht viel her. Fjarills Folksvisa böte sich natürlich an, aber die gibts noch nicht so zu finden. Also nehme ich Nollan – am besten mit geschlossenen Augen genießen. :)

Von einem Freund bekam ich diese Musik empfohlen: Little Dragon. Nordische Musik ordnet sie unter Pop ein. Die drei männlichen Musiker sind Schulfreunde: Erik Bodin (Schlagzeug), Fredrick Källgren (Bass) und Håkan Wirenstrand (Keyboard). Den Gesang übernimmt ihre Freundin Yukimi Nagano. Wirenstrand stammt aus den Wäldern von Smaland stammt, die Halbjapanerin Nagano wuchs in Göteborg auf (siehe auch: laut.de). Ob das Einfluss auf ihre Musik hat, kann ich nicht beurteilen. Die Bezeichnung Pop bietet ja ein weites Feld – Little Dragon macht elektronische Sachen, aber leicht, vorsichtig, mit viel Platz für eigene Gedanken. Ich mag es. :) Beispiellied: Twice. Weil das Video dazu so toll ist und das Lied sowieso.

Seit Dance with somebody ist Mando Diao in Deutschland endgültig bekannt. Die Rockband aus Borlänge kannte ich aber schon vorher, denn auf einem Geburtstagsmixtape (das genau genommen eine CD war) bekam ich einige Lieder geschenkt. Angeblich sind sie großmäulig und ziemlich berühmt – wen die Geschichten interessieren, der kann das ja mal bei laut.de nachlesen. Ich finde die Musik viel spannender. Dementsprechend hier das Beispiellied, Down in the past als Akustik-Version:

Und als Letztes noch eine norwegische Band, die ich auch von einem Freund empfohlen bekommen habe: Ungdomskulen! Rock oder Punk oder Progressive – whatever. Macht jedenfalls ziemlich Spaß. Reinhören kann man schön bei Myspace, ich empfehle auf jeden Fall Surfs Up.

Über Musik. Teil IV.

Über Musik. Teil IV.

Ein Haufen toller Frauen:

Eva Cassidy. Gefunden habe ich sie, als ich nach einer Aufnahme des in der Schule im Musikunterricht behandelten “Autumn Leaves” suchte. Genau die Aufnahme, die ich unbedingt wollte (eben die aus der Schule, zu fragen hatte ich versäumt), fand ich nicht, dafür aber die von Eva. Sie starb 1996 im Alter von gerade einmal 33 Jahren an Hautkrebs, erst einige Jahre später wurde ihre Musik bekannter. Sie hat viele Songs gecovert, unglaublich gute Interpretationen sind dabei herausgekommen. Ihre Eltern betreiben eine Homepage.

Beispielstück ist natürlich Autumn Leaves (aber auch Paul Simons Kathy’s Song ist äußerst empfehlenswert!):

Graziella Schazad. Über sie kann ich nicht viel sagen, wen es interessiert, dem empfehle ich Wikipedia. Ich entdeckte eines ihrer Lieder beim Spiesser-Musikdownload und es gefiel mir sehr. Das ist aber sehr stimmungsabhängig und was ich sonst so von ihr hörte, hat mich nicht gerade umgehauen. Nun ja, das Beispiellied, leider in unterirdischer Qualität:

Hello Saferide. Ein last.fm-Fund. Zuerst wurde mir Long lost penpal zugespielt, dann auch Anna. Viel mehr kenne ich (zumindest bewusst) noch nicht, aber ich denk, ich werd mich demnächst mal reinhören. Annika Norlin, Schwedin, Jahrgang 1977, singt unter diesem Namen englischsprachige Lieder, melancholisch, aber nett. Unter dem Namen Säkert! singt sie auch auf schwedisch. Laut schreibt auch ganz nett… Aber hier nun der Beispiellied:

Über Katie Melua, Norah Jones und Nelly Furtado schreib ich mal nix, die sollte man kennen. Wenn nicht: Videos verlinke ich dennoch mal.

Dann fehlt in der Liste noch Sophie Zelmani. Auch sie hab ich über last.fm kennen gelernt. Schwedin, Jahrgang 1973, laut Laut macht sie Country-Pop, sie lebt zurückgezogen auf einer Insel und hat einige Alben rausgebracht, die in Deutschland aber recht unbekannt sind. Wie so Vieles aus Schweden. Immerhin kann es so nicht kaputtgemacht werden.

Beispielhaft ausgewählt habe ich ihr Duett mit Freddie Wadling, sie singen Once. Ich liebe dieses Lied und könnte es immer hören…

Über Musik. Teil I.

Über Musik. Teil I.

In meinem musikalischen Alphabet sind ja einige Künstler, die nicht unbedingt sehr bekannt sind. Also schreibe ich mal ein bisschen über sie, vielleicht gelingt mir eine kurze Beschreibung sowie die Auswahl eines Beispielliedes.

Teil I kommt hier und beginnt mit:

Anna Ternheim.

Das sagt Wikipedia: Anna Alexandra Ternheim (*1978) ist eine schwedische Sängerin und Musikerin. Stilistisch wird sie dem Singer-Songwriter-Genre zugerechnet, bedient sich jedoch auch Elementen von Jazz, Folk und Blues und hat sogar einen Hip-Hop-Remix ihres Stückes „Bring Down Like I“ produzieren lassen.

Das denke ich: Sie ist Schwedin, singt englische Texte, ruhige melancholische Musik… kennen gelernt hab ich sie mit diesem Lied: Shoreline, das eigentlich von Broder Daniel stammt. Die Gruppe widerum kenne ich aus dem Film Fucking Åmål.

Beispiellied: Cover von Broder Daniels Shoreline.


Durch das Jahr 2010

Durch das Jahr 2010

12 Blog-Artikel repräsentieren das Jahr. Jeweils ein Artikel repräsentiert einen Monat. Bitteschön:

Januar: Dunkel war’s. Tatsächlich. Es gab lichte Momente, aber viel mehr Löcher als Käse, und dabei gab es auch eine Menge Käse.

Februar: Abivorklausuren. Und noch mehr Kram. Zwischen Hoffen und Träumen und Bangen und Verdammen. Dann Schnee. Und Schule.

März: Bewerbungen, Ende der Schulzeit, Rumhängen und Lernen.

April: Neben Abistress und Party und anderem Kram gab es zu Ostern den negativen Höhepunkt des Monats – meinen Drachenkonflikt. (Mittlerweile ist der eine aber irgendwie… anders. Ungefähr Jim-Knopf-like.)

Mai: Mündliche Prüfung und Kirchentag und Urlaubs-abi-ist-gelaufen-freuden-fahrt. Sollte es werden. Tatsächlich war es: Fiese Grippe, nachgeholte Prüfung und dann die Fahrt. Nun. Ein harter Monat, aber war auch gut. :)

Juni: Abiergebnisse, Sommerferien. Familiär schwierige Zeit, dennoch sommerlich schön.

Juli: Schweden. Sommer. Riesenspaß und Party. Und dann die dunkle, andere Seite. Ich weine immer noch. So bildlich gesprochen. Ich vermisse. Und danke denen, die für mich da waren. :*

August: Der Sommer ist noch im Gange, Schweden, Gemeindefest, ♥.

September: Jaa… der große Bruch. Umzug…oder doch nicht. Mein Geburtstag. Die neue Arbeit. Seminare. Und anderer Kram. Und dann… der Kampf.

Oktober: Neue Arbeitsstelle. Yay. :) Krass, wie schnell die Zeit vergeht. Schön, daheim zu sein. Und: tolles Konzert.

November: Langsam wird die Arbeit alltäglich. Trotzdem herrlich. Weihnachten naht.

Dezember: Adventskalender. Gedanken an den Schwedenwinter vor 5 Jahren. Und noch mehr Gedanken. Und Schnee. Und Eis. Und Weihnachten. Und ein Silvesterreinfall.

Das war’s. Das Jahr geht auf den Rest. Nun nur noch duschen, Dinner for One, essen und spielen. Guten Rutsch!