Zeit.

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Zeit ist relativ. So relativ. Zumindest in meiner Wahrnehmung. Da vergeht sie so schnell. Tage, Wochen gehen dahin und ich tue – nichts. Dass das nicht wahr ist, weiß ich selbst. Ich tue was, ich tue viel. Manchmal zumindest. Manchmal mache ich auch weniger. Lies den Rest dieses Beitrags

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Sternennacht reloaded

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Plötzlich war mir nach Lyrik. Ein Blick ins Archiv bringt das Sternennacht-Gedicht hervor, das ich in der Schulzeit geschrieben habe, als die Aufgabe war, zu einem Gemälde ein Gedicht zu verfassen. Jetzt, mit viel Abstand, denke ich nochmal über die Reime nach. Vielleicht ist es auch doch ganz nett, wenn es sich ein bisschen mehr reimt. Ein neuer Versuch, der die Bedeutung dezent verschiebt.

Sternennacht
Müde geh ich meiner Wege
Geh des Nachts ans Dorf heran
Einsam steh ich auf dem Hügel
Von dem ich es sehen kann.

Stille liegt es in dem Tale
Liegt so ruhig, friedlich auch
Sachte wiegen sich die Wipfel
In dem lauen Abendhauch.

Dunkel ist es rings hier um mich
Wie ich auf dem Hügel steh
Und dort unten in dem Dorfe
Sanfte Lichter glimmen seh.

Oben an dem Himmelszelte
– Oh wie sind sie weit entfernt –
Hängen hell erleuchtet Sterne
Die ich überall gern hätt.

Hinter mir im dunklen Walde
Liegt die weite weite Welt
Die durch viele seltsam Dinge
Von dem Sinnen mich abhält.

Schweigend wende ich mich wieder
Um zu diesem kleinen Dorf
Nur der laue Wind streicht über
Unheilbarer Wunden Schorf.

Einsam geh ich meiner Wege
Geh des Nachts ans Dorf heran
Müde steh ich auf dem Hügel
Von dem ich es sehen kann.

Es ändert sich. Definitiv. Aber es ist spannend. Irgendwie gefällt mir das Neue. Speichern, später nochmal anschauen. Zwischenhalt. Wer weiß, was daraus wird.

Ehrlich.

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Damit begann das „Gespräch“, es war die erste Nachricht in diesem Chatverlauf zwischen zwei Menschen. Dem voraus ging ein Wochenende mit 14 Menschen in einer Hütte im Wald, ohne Uhren, ohne fließend Wasser und ohne Strom, dafür mit viel Holzmachen, Singen, Kochen, Reden, Lachen, Spazierengehen, Gemeinsam- und Solozeit, Plumpsklo, Feuer, Jurte und Hütte (man mag sich erinnern). Lies den Rest dieses Beitrags

Pufferzone.

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Weil aus einer spontanen Idee heraus zu handeln, so impulsiv und ohne groß nachzudenken, nicht mein Stil ist und ich mich zwar dazu hingerissen fühle, aber dennoch Bedenken habe, die mich zurückhalten, nutze ich dieses Textfeld als Pufferzone.

Ich habe meinen Horizont erweitert und einen Film angeschaut, den ich vielleicht schon längst mal hätte gucken müssen. Lies den Rest dieses Beitrags

Rückblick. Rückschau. Rücksicht.

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Ich blicke zurück. Immer mal wieder, anscheinend zufällig, kommen kleine Rückschau-Momente auf, nehmen keine Rücksicht auf mein aktuelles Befinden. Manchmal nehmen mich diese Momente sehr mit, emotional oder auch anders. Manchmal träume ich mich hinein, manchmal träume ich sie herbei. Ich weiß, dass es vorbei ist. Das Leben ist weitergegangen, die Momente damals verstrichen. Eine neue Chance? Die wird es wohl nicht geben. Und wenn doch, dann wird es anders sein, auch wenn wir nostalgisch zurückblicken. Das Ding ist: Jede*r hat eigene Erinnerungen! Im Austausch darüber wird das besonders deutlich. Ich erinnere mich an andere Momente, Szenen, Gesprächsinhalte als du und du dich an andere als ich. Das ist spannend und skurril und witzig. Vielleicht sehnen wir uns beide manchmal zurück – aber wir denken dabei an völlig unterschiedliche Momente, Situationen, Gefühle. Vielleicht denken wir auch an das Gleiche, manchmal. Ich möchte mich erinnern, ich möchte aufschreiben und festhalten, welche Momente, Situationen, Gespräche, Bilder und Gefühle in mir auftauchen, wenn ich an dich denke. Ich möchte auch festhalten, welche Trigger es gibt, zumindest ein paar davon. Lies den Rest dieses Beitrags

Ohne. Mit. – Gedanken.

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Ohne Uhr zu sein – das ist ein Erlebnis für sich. Ohne Uhr, ohne Zeitdruck, ohne Termine – einfach sein. Dinge tun, weil sie an der Zeit sind. Ganz basale Dinge: Essen; Brennholz sägen, hacken, stapeln, reinholen; Feuer machen und darauf kochen. Ohne Strom. Ohne Telefon. Mit Petroleum und Kerzenlicht, mit Kanonenofen und Küchenhexe. Reden. Schweigen. Musizieren. Sein. Das war mein Wochenende, in einer Hütte im Wald, gemeinsam mit vier Freund_innen. Lies den Rest dieses Beitrags

Acht.

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Acht.

Wow. Zeit ist ja relativ. Das erlebe ich in der letzten Zeit sehr deutlich: Während ich noch im Praktikum gearbeitet habe, kam ein Projekt nach dem anderen, teilweise mit Überschneidungen, und die Zeit verging wie im Flug. Jetzt, hinterher, ergeht es mir immer noch so. Oh der Juli ist vorbei, oh der August ist vorbei, oh es gibt Weihnachtsgebäck in den Läden, oh der Sommer neigt sich dem Ende entgegen, oh ich hab Geburtstag, oh es ist Herbst… Und nun ist schon fast der September rum. Bald geht ein neues Uni-Semester los. Und ich? Ich häng hier so rum. Räume auf. Erhole mich. Vila – på Svenska, mit schwedischem Fernsehen. Mit Spaziergängen, die ich noch öfter machen könnte. Mit der Querflöte, die ich nach Jahren wieder ausgepackt habe. Bisher habe ich mich nicht wirklich an die Uni-Sachen getraut, die nun zu tun sind. Praxisbericht, Modulprüfungen, Masterarbeit. Studiumsabschluss. Die Zeit vergeht. Sechs Jahre sind es schon, hier in der Uni-Stadt. Sechs volle Jahre, vollgepackt mit so vielen Erlebnissen, traurigen und schönen. Einige Erlebnisse haben Eingang in diesen Blog gefunden. Lies den Rest dieses Beitrags