Die Sache mit dem Phönix

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There was a silly damn bird called a Phoenix back before Christ: every few hundred years he built a pyre and burned himself up. He must have been first cousin to Man. But every time he burnt himself up he sprang out of the ashes, he got himself born all over again. And it looks like we’re doing the same thing, over and over, but we’ve got one damn thing the Phoenix never had. We know the damn silly thing we just did. We know all the damn silly things we’ve done for a thousand years, and as long as we know that and always have it around where we can see it, some day we’ll stop making the goddam funeral pyres and jumping into the middle of them. We pick up a few more people that remember, every generation. (Ray Bradbury: Fahrenheit 451; wikiquote)

Tja. Das ist sie also, die Sache mit dem Phönix in diesem Buch. Ich wusste doch, dass es darin vorkommt. Hätte ich es noch mal gelesen, hätte ich es auch heute Vormittag in der Klausur gewusst. Aber gut… fürs Abi weiß ich es dann. Und nun auch fürs Leben. Hoffentlich.

Okay… der Vergleich mit Atlanta:

Dort, wo Atlanta heute liegt, gab es zuerst Ureinwohner, ab 1823 dann Weiße, die etwas bauten. Die Stadt wuchs, doch sie wurde im Amerikanischen Bürgerkrieg durch ein Feuer nahezu ganz zerstört. Mit ganz wenig Geld  wurde sie jedoch wieder aufgebaut, bis 1917 ein weiteres Feuer ca. 2000 Gebäude zerstörte. Doch auch dieses Mal konnte Atlanta sich erholen und weiter wachsen.
Die Gesellschaft allerdings hat anscheinend noch nichts gelernt. Als die Stadt das erste Mal zerstört wurde, lag der Grund im Bürgerkrieg, einem Krieg zwischen Nord und Süd, um Segregation und Freiheit. Das zweite Feuer machte etwa 10.000 Menschen obdachlos. Die Stadt jedoch steigt wie der Phönix aus der Asche: Er hat nicht aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, sondern begeht sie weiterhin: „Rassentrennung“, Rassismus, Armut und besonders die Schere zwischen Arm und Reich, die sich immer weiter öffnet, setzen der Stadt zu. Viele Menschen leiden. Dennoch siedeln sich Großkonzerne wie Coca-Cola dort an und Menschen mit viel Geld gaukeln ein perfektes Stadtbild mit einer tollen Integration vor.

Hallo?! Integration?! Also bitte. Miteinander. Gleichberechtigung. Das klingt ja alles super. Aber es ist so DUMM! Bitte. Ehrlich. Denke doch einmal darüber nach. Wer integriert wen und ist auch noch stolz darauf?

Ich sage auf keinen Fall, dass es keine Integration geben soll. Aber ich sage genauso wenig, dass es Ausgrenzung geben soll. Stattdessen hätte ich gern ein grundsätzliches Miteinander aller Menschen. Und wenn das nicht geht, dann sind sich eben ein paar Menschen uneinig. Aber das kann man doch nicht am Aussehen oder an der Herkunft festmachen. Der Grundgedanke ist meines Erachtens falsch. Es soll nicht um Integration gehen, nicht um Integrationsziele. Das kann noch viel mehr ausgrenzen als die Ausgrenzung an sich, die schon schlimm genug ist.

Oh man. Ich kann mich über so etwas wirklich aufregen. Kommentare erwünscht! 😉

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