Biologie. Letzte Abiprüfung. :D

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Okay, auf geht’s. Richtig? Yo! Denn: Es ist die letzte!

Bio Teil I: Das Immunsystem.

Das menschliche Immunsystem lässt sich in zwei Kategorien einteilen. Zum einen gibt es die unspezifische Abwehr, die wiederum in die Erste und Zweite Verteidigungslinie unterteilbar ist. Zur Ersten Verteidigungslinie gehören die Haut, die Schleimhäute, die Magensäure sowie die Flimmerepithelien. Die Zweite Verteidigungslinie besteht aus den Fresszellen (Phagozyten), den Entzündungsreaktionen und dem Komplementsystem. All diese Abwehrmechanismen sind angeboren. Die spezifische Abwehr, die zweite Kategorie, hingegen ist erworben. Sie besteht aus der humoralen Immunantwort und ist dafür zuständig, Informationen von Angreifern zu speichern. Doch dazu später mehr.

Die Erste Verteidigungslinie
Die Haut verfügt über einen Säureschutzmantel. Dieser lässt nur bei unschädlichen Mikroorganismen der Hautflora eine Vermehrung zu. In Tränenflüssigkeit und Speichel ist Lysozym enthalten, ein Enzym, das die Zellwand vieler Bakterien zerstört.

Die Zweite Verteidigungslinie
Hier greifen drei Mechanismen ineinander: Bei einer Infektion kommt es zunächst zu einer lokalen Reaktion. Wenn Zellen zerstört werden, werden Signalstoffe wie Histamin ausgeschüttet sowie Blutzufuhr und Kapillarpermeabilität erhöht. Das führt zu Schwellung, Rötung und Erwärmung der betroffenen Partie, aber auch zu einer höheren Anzahl an Phagozyten und Thrombozyten; eine bessere und schnellere Heilung kann erfolgen.
Die Phagozyten (aus dem Knochenmark) können sich selbstständig bewegen und auch ihre Form verändern (in der Haut kommen Makrophagen vor). Nach der Phagozytose präsentiert die Phagozyte mit Hilfe eines MHC-II-Moleküls das Antigen an ihrer Zelloberfläche.
Der dritte Mechanismus, das Komplementsystem, gehört zur nicht-zellulären Abwehr. Hier wirken ca. 30 verschiedene Proteine, die inaktiv im Blut zirkulieren. Ein Zusammentreffen mit einem Antigen aktiviert sie, sodass sie sich an die Oberfläche des Krankheitserregers anlagern. Dadurch kommt es in manchen Fällen zu einer Durchlöcherung und damit Zerstörung der Zellwand, ansonsten dient das Protein zur Markierung, was eine Steigerung der Phagozytose mit sich bringt.

Definition „Antigen“: Substanz, die eine Antikörperproduktion durch das Immunsystem auslöst; besitzt Epitope; kann verschiedene Epitope tragen.

Definition „Epitop“: Molekülabschnitt  an der Oberfläche eines Antigens.

Phagozyten unterscheiden übrigens körpereigene und körperfremdeZellen daran, ob sie den Haupthistokompatibilitätskomplex haben oder eben nicht (körpereigene haben den).

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