Über Musik. Teil V.

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Heute geht es nach Schweden! Zugegeben, zwei Schwedinnen hatte ich schon im letzten Beitrag, aber da gehörten sie auch rein, zu den starken Frauen. Heute also die Gruppen aus Schweden (und nein, nicht ABBA und auch nicht Ace of Base):

Zunächste haben wir da Bo Kaspers Orkester. Bei last.fm erfährt man: Bo Kaspers Orkester ist eine schwedische Jazz-pop-band, bestehend aus Bo Sundström, Fredrik Dahl, Michael Malmgren und Mats Schubert. Bo Sundström nennt sich in der Band selbst Bo Kasper, da er als Solist unter seinem Namen Bo Sundström auftritt. Durch ihren tief lyrisch-relaxenden Sound wurde Bo Kaspers Orkester wohl die bekannteste Jazzband Schwedens. Jazz also. Unglaublich lyrisch, soweit ich das mit meinen mageren Schwedischkenntnissen beurteilen kann. Und die Musik finde ich auch klasse. Kennen gelernt habe ich sie übers Schweden-Forum, weil irgendjemand schrieb, dass man sie kennen müsse. Also hab ich reingehört und es immer lieber gemocht. Viele Titel kenne ich noch nicht, aber die wenigen find ich ziemlich cool. Beispiellied ist Undantag:

Über Eskobar kann man Folgendes erzählen: Drei Jungse aus Stockholm, nett, seit 1994 in der Band aktiv. Indie-Pop, klingt nett. Kennen gelernt hab ich sie, weil Scala ihr Lied Someone new gecovert haben. Genau dieses Lied hätte ich jetzt auch als Beispiellied gebracht, aber der Dukanal und Sony Music wollen nicht, dass ich es mir anhören kann. Dann eben kein Beispiellied.

Fjarill bietet eine interessante Musikkombination: Zwei junge Frauen aus Südafrika und Schweden, wohnhaft in Hamburg, machen Musik zusammen. Geige und Klavier und meist schwedischer Gesang, dazu haben sie noch Musiker im Hintergrund. Wie ich sie kennen gelernt habe, weiß ich schon gar nicht mehr. Aber ich mag sie sehr, diese natürliche, schwedisch-melancholisch-spritzige Mischung. Schmetterlinge (fjärill=Schmetterling) mag ich auch sehr, daher eben auch mein Blog-Name. Als Beispiellied kommt nicht viel in Frage, das Internet gibt da nicht viel her. Fjarills Folksvisa böte sich natürlich an, aber die gibts noch nicht so zu finden. Also nehme ich Nollan – am besten mit geschlossenen Augen genießen. 🙂

Von einem Freund bekam ich diese Musik empfohlen: Little Dragon. Nordische Musik ordnet sie unter Pop ein. Die drei männlichen Musiker sind Schulfreunde: Erik Bodin (Schlagzeug), Fredrick Källgren (Bass) und Håkan Wirenstrand (Keyboard). Den Gesang übernimmt ihre Freundin Yukimi Nagano. Wirenstrand stammt aus den Wäldern von Smaland stammt, die Halbjapanerin Nagano wuchs in Göteborg auf (siehe auch: laut.de). Ob das Einfluss auf ihre Musik hat, kann ich nicht beurteilen. Die Bezeichnung Pop bietet ja ein weites Feld – Little Dragon macht elektronische Sachen, aber leicht, vorsichtig, mit viel Platz für eigene Gedanken. Ich mag es. 🙂 Beispiellied: Twice. Weil das Video dazu so toll ist und das Lied sowieso.

Seit Dance with somebody ist Mando Diao in Deutschland endgültig bekannt. Die Rockband aus Borlänge kannte ich aber schon vorher, denn auf einem Geburtstagsmixtape (das genau genommen eine CD war) bekam ich einige Lieder geschenkt. Angeblich sind sie großmäulig und ziemlich berühmt – wen die Geschichten interessieren, der kann das ja mal bei laut.de nachlesen. Ich finde die Musik viel spannender. Dementsprechend hier das Beispiellied, Down in the past als Akustik-Version:

Und als Letztes noch eine norwegische Band, die ich auch von einem Freund empfohlen bekommen habe: Ungdomskulen! Rock oder Punk oder Progressive – whatever. Macht jedenfalls ziemlich Spaß. Reinhören kann man schön bei Myspace, ich empfehle auf jeden Fall Surfs Up.

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