Über Musik. Teil IX.

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Cat Stevens. Dire Straits. Eric Clapton. Genesis. Jethro Tull. Simon & Garfunkel. Van Morrison.

Was haben diese Gruppen und Künstler gemeinsam? Mindestens dieses: Ich mag sie. 🙂

Cat Stevens, heute auch bekannt als Yusuf Islam, * 21. Juli 1948 in London als Steven Demetre Georgiou, ist ein britisch-zypriotischer Sänger und Songwriter, der unter dem Künstlernamen Cat Stevens bekannt wurde. In der Folge seines Übertritts zum Islam Ende 1977 änderte er seinen Namen in Yusuf Islam, als Künstler nennt er sich heute nur Yusuf (sagt last.fm).

Man kann diese Musik nutzen, um beispielsweise herzzerreißende PowerPointPräsentationen über das Leben eines Militärpfarrers im Afghanistan-Einsatz zu untermalen. Oder aber, um gechillt auf dem Sofa zu sitzen und zu reden, Cat Stevens als netten Hintergrund. Oder zum konkreten Zuhören.

Mein erster Kontakt… daran erinnere ich mich nicht. Ist ewig her. 🙂 Als Musikbeispiel gibt es heute zwei Lieder, als erstes Another Saturday Night und als zweites Oh Very Young:

Seit frühester Kindheit höre und liebe ich diese Musik: Dire Straits! Für viele kaum verständlich, auch im Radio verkannt (die Titel sind einfach zu lang für die heutige Konsumwelt, oder?). Und doch findet man ab und an einen anderen Menschen, der sie ebenso liebt wie man selbst. Eine wunderbare Zeit hatten der DireStraitsJunge und das DireStraitsMädchen. ♥ 🙂

Über die Band bleibt mir zu sagen: Anhören! Wer Infos möchte, die gibt es zum Beispiel hier bei Wikipedia in Massen. Infos sind gut, anhören ist besser. In diesem Sinne das Musikbeispiel: Expresso Love. Man kennt vielleicht als Unbedarfter eher Sultans of Swing oder Money for Nothing – die sind auch gut… alles ist gut. 😀

Mister Slowhand Eric Clapton (*30. März 1945). Mindestens Tears in Heaven kennt man. Muss man kennen! Layla vielleicht auch noch. Ich will gar nicht viel schreiben. Er berührt mich, immer wieder aufs Neue, vor allem mit dem erstgenannten Titel. Unglaublich. Touching. Auch ihn kenne ich schon seit frühester Kindheit, Papas Verdienst. Daher auch das Beispiellied: I Shot the Sheriff, obwohl das eigentlich von Bob Marley ist und nicht von Eric Clapton. Ohne den Sinn nachvollziehen zu können, mochte ich das Lied. Ich hörte es auch oft genug, im Auto, im Haus, im Garten – überall da, wo mein Vater Musik hörte. Immer wieder musste er mir den Text übersetzen. Hier in einer genialen Live-Version:

Und noch eine Gruppe, die mich schon mein Leben lang begleitet: Genesis. Papa sucht seine CDs – oh…die hab ich. 😀 Absolutes Lieblingsalbum: Selling England by the Pound. Wahnsinn. Aus dem Radio mag man vielleicht Jesus he knows me oder I can’t dance kennen – na ja.  Ganz toll hingegen finde ich den Titel A Trick of the Tail – genial. Aber was soll’s, es ist ohnehin alles Geschmackssache. Was sollte man über diese Band wissen: Sie hat eine Menge Musik gemacht, Genre ist Progressive Rock und Art Rock, die Mitglieder haben in den Jahren ab und angewechselt. Ich mag die Lieder aus der Zeit mit Steve Hackett sehr, also die früheren Alben. Aber genug geredet (mehr Infos gibt es zum Beispiel auf dieser genialen Seite), nun gibt’s was auf die Ohren! Dancing with the Moonlit Knightvom Album Selling England by the Pound aus dem Jahr 1973; Peter Gabriel (Gesang, Flöte), Phil Collins (Schlagzeug [nachdem Peter Gabriel die Band verließ, war er dann Frontmann]), Mike Rutherford (Bass), Tony Banks (Keyboard), Steve Hackett (Gitarre).

Jethro Tull – eine Band, in der der Frontmann Querflöte spielt! Querflöte! Genial. Zunächst nur Locomotive Breath kennend, fand ich eine Schallplatte im Fundus meiner Eltern (Stormwatch). Wikipedia sagt: Jethro Tull ist die einzige international erfolgreiche Rockband, in deren Musik die Querflöte eine tragende, der E-Gitarre vergleichbare Rolle einnimmt. Wow. 🙂 Genre ist Progressive Rock, aber Ian Andersen (der Frontmann und ständiges Bandmitglied; der Typ mit der Flöte) spielt durchaus auch andere Sachen, zum Beispiel die Bourrée von Bach. In letzter Zeit hör ich weniger davon, aber zwischendurch macht es immer noch Spaß. Musikbeispiel: Live is a Long Song.

Ebenfalls in dieser Reihe nenne ich nun Simon & Garfunkel. Schallplattenmusik und auf dem MP3-Player, selbst mit Gitarre oder ohne… Ich finde, man sollte die Musik kennen. Mögen muss man sie ja nicht unbedingt. Es folgen drei Musikbeispiele, um mal einiges abzudecken. Zunächst Mrs Robinson von Simon & Garfunkel. Gute Laune. Oder so.

Dann von Art Garfunkel A Heart in New York, weil ich es liebe. Unglaublich in der Chorversion.

Und zu guter Letzt von Paul Simon Kathy’s Song, in einer wunderschönen Version von Eva Cassidy.

Zuletzt stelle ich in Teil 9 Van Morrison (* 31. August 1945 in Belfast) vor. Dabei weiß ich so gut wie nichts über diesen Künstler, ich habe nur ein Live-Doppelalbum, das ich beim nächtlichen Autofahren zu hören liebe, A Night in San Francisco. Beispiellied ist The Healing Game.

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