Und dann noch…

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Karl Mannheim, Soziologe (mit Verlaub: Laberei), prägte Anfang des 20. Jahrhunderts den Generationsbegriff, mit dem weitere Begriffe einhergehen. So ist unter der Generationenlagerung die gemeinsame Zugehörigkeit zu einer Altersgruppe zu verstehen; aufgrund gemeinsamer Geburtsjahre gemeinsame Handlungsmuster, bspw. politisch, zu haben, heißt Generationeneinheit. Und der Generationenzusammenhang beschreibt die verbindenden Merkmale, wie gemeinsame Erlebnisse, Schicksale und Erfahrungen (Mauerfall, Krieg…). Sich in den Generationenzusammenhang einzuordnen, kann „generationing“ genannt werden.
Eine Generation ist etwa 30 Jahre alt, dann folgt die nächste, also Kinder.
Kritik an diesem Begriff: Er ist homogenisierend, gleichmachend und unterschlägt andere Differenzen wie Geschlechterdifferenz, kulturelle Differenz und die soziale Herkunft.

F. Hudson proklamiert ein zyklisches Lebenslaufmodell. Er spricht von permanenter Veränderung, die der Mensch durchmacht, zielt auf lebenslanges Lernen ab. Das führt zu Flexibilität, ebenso wie die größere Freiheit, beispielsweise bezüglich der Berufswahl, aber damit verbunden auch zu mehr Unsicherheit.

Erwachsen sein bedeutet nach Hudson…

  • Ich-Stärke
  • Reflexive Distanz zu sich selbst
  • Verantwortung tragen
  • Lebensfreude
  • Innovationsfreude/ Offenheit
  • Bindungsfähigkeit
  • Emotionale Kompetenz
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