Dazwischen. Am 29.2.2016.

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In der Luft hängen. Dazwischen geschoben. Unstet und flüchtig. Da und dort. Endlichkeit. Unendliche Leichtigkeit des Seins. Schwere Schwerelosigkeit. Worthülsen oder Wortwolken oder – . Wie der dazwischen geschobene Tag, vielleicht passt es dann wieder?

Ich halte es mit Dota (Stille Wasser; Album: Keine Gefahr, 2016):

Jetzt wüsst ich gern was zu sagen mit den richtigen Worten an den richtigen Stellen.
Von dem, was Leute verbindet und von dir und mir im Speziellen.
Du trägst, was du trägst nicht allein und ich wollte nur sichergehn, dass du das weißt.
Ich bin da und du schweigst, so wie meist.
Mhhh…
Ich bin mir deiner nicht gewiss und war es eigentlich nie.
Das ist gut so oder jedenfalls gut so in der Theorie.
Mhhh…
Vielleicht sind stille Wasser gar nicht tief, sondern einfach nur still und durch nichts zu bewegen.
Vielleicht seh ich nur, was ich sehen will und es spricht nichts dagegen.


Vielleicht sind stille Wasser gar nicht tief, sondern einfach nur still. Vielleicht hab ich geglaubt mehr zu sehen, mehr zu spüren, als es tatsächlich gab. Weißt du… Ich erinnere mich genau an die Worte: Ich bin nicht so tief wie du glaubst. Da ist nichts. – Sollte dieses Nichts so sehr faszinieren können? Ich weiß genau, wie es sich für mich anfühlt, das damals, das Interesse, es fühlt sich so an wie Winter’s Bone zu gucken, so wie dieses Lied von Dota zu hören, so wie der Himmel bei Nacht auf Schallplatte. …und durch nichts zu bewegen. Ja…so ist es wohl. Ich sehe es ein. Endlich. Schließlich. Reicht jetzt auch. Von nun an wird nur noch ein wenig geträumt. Oder so.


Jetzt wüsst ich gern was zu sagen, von dem, was Leute verbindet, und von dir und mir im Speziellen. Mir fehlen Worte, um auszudrücken was ist. Es ist dieses In-der-Luft-hängen und gleichzeitig das Gefühl von Ankommen-wollen, von Längst-angekommen-sein. …vielleicht seh ich nur, was ich sehen will und es spricht nichts dagegen. Ja, ja! Genau! Vielleicht. Vielleicht nicht so extrem, aber manchmal trifft das bestimmt zu. Das bedeutet, dass ich von nun an mehr darüber reden möchte, was ich sehe, damit ich höre, ob etwas dagegen spricht. Ich versuche es zumindest. Ich hoffe, dass ich es wage. Vertrauen habe ich, Begleitung ebenso.  Wie ist es auf der anderen Seite? Das gilt es herauszufinden. Im Gespräch. Weitergehen… Du trägst, was du trägst nicht allein – hörst du? Ich bin da und du schweigst – und ich ebenso. Das geht. Das geht, und reden können wir trotzdem und deshalb. Wir. Du und ich. Ich und du. Wie wäre das…?


Musik. Schlüssel zum Herzen, Balsam für die Seele. Sie transportiert so viel, erinnert mich an Geschehnisse, Gefühle, Vergangenes, Gegenwärtiges. Musik. Liebe.

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