Schlagwort-Archive: Angst

Fast ein Jahr.

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Vor fast einem Jahr schrieb ich hier zuletzt. Ich schrieb über Zeit und deren Relativität. In den vergangenen Monaten las ich mir den Eintrag immer mal wieder durch und erinnerte mich an die Situation, in der ich im Februar gesteckt hatte. So viel ist in diesem Jahr geschehen! Ich habe mich ausgeruht, ich habe Telefonate geführt und wieder damit aufgehört. Ich war lange krank, so richtig körperlich krank, grippig und verschnupft und so, fast 10 Wochen lang immer wieder neu. Ich habe viele Dinge getan und noch mehr Dinge nicht getan. Ich habe Wohnungen angeschaut, mein WG-Zimmer gekündigt und bin umgezogen. Ich habe Gespräche mit Menschen geführt, die wichtig und ernst und schwierig und gut waren. Ich bin verreist, sogar mehrfach, nach Schweden (auch das mehrfach), nach Frankreich (genauer gesagt: Taizé) und habe mich in Orte verliebt: In Taizé. Weil – darum. Und erneut in Schweden, aufgrund der Stille an Silvester. Es sind Orte, an die ich zurückkehren möchte. Ich habe einem Menschen das Gitarrespielen beigebracht, so gut ich es konnte. Ich habe ein Wochenende in der Winterwaldhütte verbracht. Ich habe Dinge gekauft, gefunden, ein- und ausgepackt, verschenkt und geschenkt bekommen. So viel ist passiert, dass ich nicht mal die Highlights und besonders bedeutsamen Momente aufzählen kann. Lies den Rest dieses Beitrags

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Wie ich nicht verreiste.

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Eigentlich wäre ich jetzt in Jerusalem. In dem Jerusalem, dem in Israel. Denn eigentlich wäre ich heute morgen in Hamburg in ein Flugzeug gestiegen und nach Tel Aviv-Jaffa geflogen. Mit einer Gruppe toller Menschen. Für zwei Wochen. Hab ich dann aber doch nicht gemacht. Stattdessen sitze ich jetzt hier und schreibe. Lies den Rest dieses Beitrags

Angst.

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Ich habe Angst. Verschiedenes macht mir Angst. Jetzt gerade, ganz aktuell und akut ist ein Angstgefühl da, das mich mehr als beunruhigt. Es ist Angst vor der Welt und Angst um die Welt. Und es ist nicht nur Angst, das Gefühl setzt sich aus weiteren Empfindungen zusammen. Ich fühle mich machtlos, klein. Und es schmerzt mich, was passiert. Dass es passiert. Wie damit umgegangen wird. Was es auslöst. Diese Kette von Ereignissen, die sich aneinander reihen. Lies den Rest dieses Beitrags

Bridges.

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Stell dir eine Welt vor, in der Brücken gebaut werden. Eine Welt, in der es zur Gesellschaft gehört, dass man anderen Leuten Brücken baut, über die sie gehen können. Sie müssen nicht über diese Brücken gehen, aber es gehört nun mal dazu und ist auch schön – und die meisten machen das auch.
Ein Schritt im Leben jedes Menschen ist es seine erste Brücke zu bauen. Irgendwann, wenn man alt oder klug oder geschickt genug ist, dann baut man seine erste Brücke. Oder versucht es. Und versucht es wieder. Lies den Rest dieses Beitrags

Zimmer! Schlüssel! Umzug, so halb.

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Hildesheim zeigte sich auch bei meinem zweiten Besuch von seiner schönsten Seite. Herrlichstes Wetter, 25°C mindestens. Altweibersommer. Die kleine Stauung auf der Autobahn kurz vor der Stadt konnte uns nicht beeindrucken.

Erst mal was essen, dann zum Wohnheim. Wir sind ziemlich pünktlich – der Mensch, von dem ich die Schlüssel bekommen soll… nicht. 14 Uhr ist der Termin – es ist 10 vor, als wir ankommen. Nehmen wir schon mal das Fahrrad vom Gepäckträger. Und warten. 14.10 Uhr – nichts und niemand. 14.13 Uhr – Telefonat mit der Verwaltung: Rückruf. 14.17 Uhr – Rückruf: der Zuständige kommt, kann aber noch 10-15 Minuten dauern. 14.48 Uhr – endlich kommt er! Jung, dynamisch, Raucher, schickeres eigenes Auto mit persönlichem Kennzeichen. Also rein, Schlüssel, Protokoll. Rauf zum Zimmer. Trennwand wackelt, Fußboden hat Flecken – wird alles aufgenommen. Lan-Kabel gibt es auch, gegen Kaution – nehmen wir. Okay… Lampen funktionieren. Unterschrift. Und wieder runter, Postkasten zeigen. Ich hab die Schlüssel in der Hand, er sagt: „der kleinere“ – „die sind etwa gleich groß“ – „nee, einer muss kleiner sein, zeigen Sie mal“ – … – „tatsächlich, zwei Mal Postkasten“
Neeeein, er war gar nicht verpeilt. Testete den einen Postkastenschlüssel, schloss auf, konnte aber nicht mehr abschließen. Guuut… testet den anderen, der geht. Also den einen gegen den Haustürschlüssel ausgetauscht, den auch getestet – war wohl nicht der richtige. Schlüssel ausgetauscht („ich hab ja noch mehr!“) – passt. Sehr gut. Nehm ich. Verabschieden.

Puuh. Also Sachen reinräumen, auspacken, Kisten und Koffer wieder ins Auto. Fahrrad halbwegs sicher abstellen – hoffentlich lebt es noch, wenn ich wiederkomme… :7

Als wir dann fertig waren, kam der Mensch noch mal an, hatte wohl noch einen Termin. Immerhin nett… fragte, ob alles gut sei. Und gab uns einen Tipp, wo man eine Matratze kaufen kann. Seehr gut. Haben wir dann auch gleich angeguckt, denn die aus dem Wohnheimzimmer behalte ich wohl nicht. Aber was für ein Peilo! 😀

Oh ja. Ein Regal brauche ich noch. Denn die beiden Bretter an der Wand reichen niemals für meine Bücher und Ordner und so. Und im Schrank ist auch nicht soo viel Platz. Vielleicht stell ich mir noch ein paar Kisten unters Bett? ^^

Die Küche sah wild aus… hoffentlich wird das besser, wenn da mehr Menschen wohnen. Na ja. Wird schon irgendwie… Noch bin ich ja nicht da. Erst in … ooh … gut zwei Wochen?! Krass.

…langsam wird’s eng…

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Tja. War es neulich noch spannend, sieht es heute schon angespannt aus.

  • Zusage für Relipäd, aber nicht für Päd in OL – 2-Fach-Bachelor halb. Mh.
  • Zusage für Lehramt Reli, aber nicht für Deutsch in Osna – aber wenn 33 doch nicht wollen, hab ich ne Chance. :D
  • Absage aus Rostock für Haupt- und Nachrückverfahren, in Bielefeld und Münster fürs Hauptverfahren.
  • Hildesheim sagt zwar nichts, hätte aber positiv schon längst da gewesen sein müssen.
  • Hildesheim: Absage fürs HV.
  • Absage aus Bremen fürs HV – schade.
  • Absage fürs HV aus Hamburg – aber da hätt ich ja wohl eh keine Wohnung bekommen…
  • Absagen aus Köln fürs HV, aber die veröffentlichten NC-Werte dieses Jahres sprechen gegen eine Zulassung im NV.

Bleiben noch drei, die noch nichts gesagt haben. So langsam wird es eng. Was mach ich bloß, wenn noch drei Absagen kommen? Bzw. drei Mal Vertrösten aufs eventuelle Nachrücken? Herrje. Das ist nicht schön.