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Jetzt nur nicht durchdrehen…

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Ruhe bewahren. Tief durchatmen. Langsam. Ruhig. Ruuhig. Alles wird gut. Alles geht seinen Gang.

Wah! Morgen Vormittag ist meine letzte Abiprüfung. Die verschobene mündliche. Ist ja schön, dass ich das nachholen darf und kann. Aber ich habe Angst! Dabei ist die eigentlich unbegründet.. na ja, jedenfalls nicht so vernünftig begründbar. Klar, es ist eine Prüfung. Klar, es zählt für meine Abiendnote. Klar, ich kann noch ganz viel dafür wiederholen, ich hätte viel mehr tun können. Aber kann man das nicht fast immer? Und will man das? Okay. Ich weiß ganz viel. Und auch wenn ich mein Wissen direkt vor mehreren Menschen preisgeben muss und nicht wie in der Klausur alles hinschreibe und die Reaktionen erst später bekomme: Es wird schon. Es ist nicht so schlimm. Die Prüfer sagen mir ohnehin nicht, ob es gut oder schlecht ist, was ich da tue und sage. Kein Grund zur Verunsicherung. Und entweder weiß ich es, was sie von mir hören wollen, oder ich weiß es nicht. Und wenn ich es weiß, ist das schön. Und wenn nicht, dann ist das kein Grund sich zu schämen. Schließlich testen die mein Wissen und nicht mein Unwissen. Und Wissen habe ich. Ich kann reden, vor anderen Menschen, vor Fremden und Bekannten, vor Jugendlichen und Erwachsenen. Ich bleibe ruhig. Und wenn ich mit einer Frage nicht klarkomme, bitte ich um eine andere. Das wird schon. Ruuhig. Ruhig, nur ruhig. Sei unbesorgt. Der Frühling kommt bald! Viele Sommer und Winter sah ich kommen und gehen.* Bald wird es wieder warm sein. Bald kannst du wieder hinaus auf die Wiese und das frische Gras fressen. Alles geht seinen Gang. Alles wird gut.

*Tomte Tummetott
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Biologie Teil II.

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Biologie. Ökologie.

Da gibt es ja so einen Haufen an Leben auf der Erde. So. Der kann einiges. Und einige können was anderes als andere. Ist das nicht toll?

Lebewesen haben einen Lebensraum, den sie mit anderen teilen. Das heißt Biozönose, also Lebensgemeinschaft, und der Ort, an dem das passiert, heißt Biotop. Der artspezifische Lebensraum heißt Habitat. Daran sind die Lebewesen meist ganz gut angepasst, denn es gibt ja so Faktoren; die sind teilweise natürlich, dann heißen sie biotische Faktoren, und teilweise unnatürlich, dann heißen sie abiotische Faktoren. Ein abiotischer Faktor ist die Temperatur. Da gibt es generell zwei Typen in der Angepasstheit daran: Säugetiere und Vögel halten ihre Körpertemperatur möglichst gleichwarm, sie sind homoiotherme Tiere; Fische und Eidechsen beispielsweise sind Konformer, sie halten ihre Temperatur nicht konstant, sind also poikilotherm. Gleichwarme Tiere nutzen Unterhautfett, Federn und Fell, um einen Wärmeverlust zu verhindern, sowie Regelmechanismen, um die Temperatur zu halten (Stoffwechselveränderungen, Umverteilung der Blutzirkulation). Solche Hilfen sind bei poikilothermen Tieren selten zu finden. Sie suchen sich nach Möglichkeit aktiv einen lebensfreundlicheren Raum auf, bei Hitze im Schatten oder unter der Erde und bei Kälte eben in der Sonne. Außerdem haben sie aber hitzebestände Proteine und Enzyme.

Die Reaktionsbreite einer Art gegenüber einem Umweltfaktor heißt ökologische Potenz. Eine schmale Potenz heißt Stenopotenz, eine breite Eurypotenz (man spricht auch von euryöken und stenöken Arten).

So weit bin ich vor einigen Tagen schon mal gekommen… dann kam der böse fiese miese grippale Infekt. Vielleicht setze ich hier in einigen Tagen wieder an? Möglich. Immerhin ist es hier sicher.

Alea iacta est.

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Der Würfel ist gefallen. Ich fahre nicht nach München. Jedenfalls nicht morgen früh. Vielleicht habe ich noch die Chance, nachzukommen. Will ich das? Kann ich das? Weiß ich nicht. Ich möchte mich irgendwohin verkriechen, bis das alles vorbei ist. Der blöde grippale Infekt, der Kirchentag, die Prüfung… alles. ._. Warum? Warum jetzt, warum ich? Das Leben kann echt hart sein.

Kirchentag ohne mich. Wise-Guys-Konzert ohne mich. Ich will doch… bitte… Ich will gesund sein. Jetzt. ._.

Na toll.

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Da ist man die ganze Woche für Haushalt und alles drumherum zuständig, macht alles, von Telefonist über Krankenschwester bis hin zum Taxifahrer – und am Ende erwischt es einen selbst. Und das, wo doch Montag P5 ansteht. Und ich Dienstag mit allen Dank des guten Prüfungstermins nach München zum Kirchentag fahren will! Nun hab ich irgendsoeinen Grippigen Irgendwas. Na toll.

Da hilft wohl nur der Versuch, es möglichst schnell in den Griff zu bekommen. Tee trinken, ausruhen, Suppe löffeln, ausruhen, husten, Hustenlöser nehmen, ausruhen… ._.

Nur: Wann bereite ich mich auf die Prüfung vor? Ich war noch nicht mit dem Üben fertig. Und wann packe ich meine Sachen für München? Kann ich mich überhaupt prüfen lassen? Kann ich überhaupt nach München fahren?

Zur Prüfung an sich.

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Biologie.

Beispielprüfungen für die Simulation: jeweils 4 Fragen/ Aufgabenstellungen, dazu Material. → 30 Minuten Vorbereitungszeit für diese Aufgaben. Möglichst Stichpunkte notieren, Ablauf überlegen.

Prüfung: 10 Minuten Vortrag mit Notizen, aber möglichst frei, zu den Aufgaben. In dieser Zeit alles sagen, was du sagen willst! Danach 10 weitere Minuten: Fragen gestellt bekommen. Zu den Aufgaben oder zu was ganz anderem.

Während der Prüfung erfolgt keine Wertung (kein „das war jetzt aber sche**e“, aber auch kein „ja, super“). Es gibt auch keine Verbesserung oder Hinweise auf Fehler (Ausnahme: folgenschwere Fehler).

Material wird gestellt: Stifte, Papier, Folien, Tafel, Wasser, Blümchen auf dem Tisch. 😉

Möglich: in der Prüfung ergänzende/ helfende Materialien bekommen (vom Prüfer entschieden und gegeben), per Folie oder Beamer).

Gesprächspartner ist der Prüfer bzw. die Prüferin.

Grundsätzlich können alle Themen (Semesterschwerpunkte) dran kommen; Schwerpunkt liegt aber auf den abgesprochenen Themen. (Wahrscheinlich zielt die letzte Frage der zweiten Hälfte auf das fehlende Semester ab… aber das ist nicht sicher.^^)

So… das dazu. Hau rein mit dem Lernen, Schmetterling. Immunsystem, Wirbeltiere, Wirbellose, Nahrungsbeziehungen und Trophiestufen, Aufbau des Sees und der Lebensraum da, Probleme der Eutrophierung, Strategien (K und r bspw.), diverse Regeln… Lotka-Volterra und andere. Und noch mehr. Alles eben. Yo. Denn man los!

Biologie. Letzte Abiprüfung. :D

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Okay, auf geht’s. Richtig? Yo! Denn: Es ist die letzte!

Bio Teil I: Das Immunsystem.

Das menschliche Immunsystem lässt sich in zwei Kategorien einteilen. Zum einen gibt es die unspezifische Abwehr, die wiederum in die Erste und Zweite Verteidigungslinie unterteilbar ist. Zur Ersten Verteidigungslinie gehören die Haut, die Schleimhäute, die Magensäure sowie die Flimmerepithelien. Die Zweite Verteidigungslinie besteht aus den Fresszellen (Phagozyten), den Entzündungsreaktionen und dem Komplementsystem. All diese Abwehrmechanismen sind angeboren. Die spezifische Abwehr, die zweite Kategorie, hingegen ist erworben. Sie besteht aus der humoralen Immunantwort und ist dafür zuständig, Informationen von Angreifern zu speichern. Doch dazu später mehr.

Die Erste Verteidigungslinie
Die Haut verfügt über einen Säureschutzmantel. Dieser lässt nur bei unschädlichen Mikroorganismen der Hautflora eine Vermehrung zu. In Tränenflüssigkeit und Speichel ist Lysozym enthalten, ein Enzym, das die Zellwand vieler Bakterien zerstört.

Die Zweite Verteidigungslinie
Hier greifen drei Mechanismen ineinander: Bei einer Infektion kommt es zunächst zu einer lokalen Reaktion. Wenn Zellen zerstört werden, werden Signalstoffe wie Histamin ausgeschüttet sowie Blutzufuhr und Kapillarpermeabilität erhöht. Das führt zu Schwellung, Rötung und Erwärmung der betroffenen Partie, aber auch zu einer höheren Anzahl an Phagozyten und Thrombozyten; eine bessere und schnellere Heilung kann erfolgen.
Die Phagozyten (aus dem Knochenmark) können sich selbstständig bewegen und auch ihre Form verändern (in der Haut kommen Makrophagen vor). Nach der Phagozytose präsentiert die Phagozyte mit Hilfe eines MHC-II-Moleküls das Antigen an ihrer Zelloberfläche.
Der dritte Mechanismus, das Komplementsystem, gehört zur nicht-zellulären Abwehr. Hier wirken ca. 30 verschiedene Proteine, die inaktiv im Blut zirkulieren. Ein Zusammentreffen mit einem Antigen aktiviert sie, sodass sie sich an die Oberfläche des Krankheitserregers anlagern. Dadurch kommt es in manchen Fällen zu einer Durchlöcherung und damit Zerstörung der Zellwand, ansonsten dient das Protein zur Markierung, was eine Steigerung der Phagozytose mit sich bringt.

Definition „Antigen“: Substanz, die eine Antikörperproduktion durch das Immunsystem auslöst; besitzt Epitope; kann verschiedene Epitope tragen.

Definition „Epitop“: Molekülabschnitt  an der Oberfläche eines Antigens.

Phagozyten unterscheiden übrigens körpereigene und körperfremdeZellen daran, ob sie den Haupthistokompatibilitätskomplex haben oder eben nicht (körpereigene haben den).