Schlagwort-Archive: Freunde

Ehrlich.

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Damit begann das „Gespräch“, es war die erste Nachricht in diesem Chatverlauf zwischen zwei Menschen. Dem voraus ging ein Wochenende mit 14 Menschen in einer Hütte im Wald, ohne Uhren, ohne fließend Wasser und ohne Strom, dafür mit viel Holzmachen, Singen, Kochen, Reden, Lachen, Spazierengehen, Gemeinsam- und Solozeit, Plumpsklo, Feuer, Jurte und Hütte (man mag sich erinnern). Lies den Rest dieses Beitrags

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Rückblick. Rückschau. Rücksicht.

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Ich blicke zurück. Immer mal wieder, anscheinend zufällig, kommen kleine Rückschau-Momente auf, nehmen keine Rücksicht auf mein aktuelles Befinden. Manchmal nehmen mich diese Momente sehr mit, emotional oder auch anders. Manchmal träume ich mich hinein, manchmal träume ich sie herbei. Ich weiß, dass es vorbei ist. Das Leben ist weitergegangen, die Momente damals verstrichen. Eine neue Chance? Die wird es wohl nicht geben. Und wenn doch, dann wird es anders sein, auch wenn wir nostalgisch zurückblicken. Das Ding ist: Jede*r hat eigene Erinnerungen! Im Austausch darüber wird das besonders deutlich. Ich erinnere mich an andere Momente, Szenen, Gesprächsinhalte als du und du dich an andere als ich. Das ist spannend und skurril und witzig. Vielleicht sehnen wir uns beide manchmal zurück – aber wir denken dabei an völlig unterschiedliche Momente, Situationen, Gefühle. Vielleicht denken wir auch an das Gleiche, manchmal. Ich möchte mich erinnern, ich möchte aufschreiben und festhalten, welche Momente, Situationen, Gespräche, Bilder und Gefühle in mir auftauchen, wenn ich an dich denke. Ich möchte auch festhalten, welche Trigger es gibt, zumindest ein paar davon. Lies den Rest dieses Beitrags

Wie ich nicht verreiste.

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Eigentlich wäre ich jetzt in Jerusalem. In dem Jerusalem, dem in Israel. Denn eigentlich wäre ich heute morgen in Hamburg in ein Flugzeug gestiegen und nach Tel Aviv-Jaffa geflogen. Mit einer Gruppe toller Menschen. Für zwei Wochen. Hab ich dann aber doch nicht gemacht. Stattdessen sitze ich jetzt hier und schreibe. Lies den Rest dieses Beitrags

(Gem)einsam Schlafen.

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Ich mag mein Bett, und das nicht nur, um darin zu schlafen. Schon in der Schulzeit habe ich auf meinem Bett gelernt (noch lieber jedoch auf dem Teppich davor). Es diente mir auch als Sofa, als Sitzgelegenheit allein oder mit Freunden, als Leseplatz, ob Tag oder Nacht, für die spannendsten und besten Bücher. Jonglieren habe ich vor dem Bett stehend gelernt – damit ich mich nicht ganz runter bücken musste, um die Bälle wieder aufzuheben. Gitarre spielen, träumen, denken… Lies den Rest dieses Beitrags