Schlagwort-Archive: Schule.

Sternennacht reloaded

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Plötzlich war mir nach Lyrik. Ein Blick ins Archiv bringt das Sternennacht-Gedicht hervor, das ich in der Schulzeit geschrieben habe, als die Aufgabe war, zu einem Gemälde ein Gedicht zu verfassen. Jetzt, mit viel Abstand, denke ich nochmal über die Reime nach. Vielleicht ist es auch doch ganz nett, wenn es sich ein bisschen mehr reimt. Ein neuer Versuch, der die Bedeutung dezent verschiebt.

Sternennacht
Müde geh ich meiner Wege
Geh des Nachts ans Dorf heran
Einsam steh ich auf dem Hügel
Von dem ich es sehen kann.

Stille liegt es in dem Tale
Liegt so ruhig, friedlich auch
Sachte wiegen sich die Wipfel
In dem lauen Abendhauch.

Dunkel ist es rings hier um mich
Wie ich auf dem Hügel steh
Und dort unten in dem Dorfe
Sanfte Lichter glimmen seh.

Oben an dem Himmelszelte
– Oh wie sind sie weit entfernt –
Hängen hell erleuchtet Sterne
Die ich überall gern hätt.

Hinter mir im dunklen Walde
Liegt die weite weite Welt
Die durch viele seltsam Dinge
Von dem Sinnen mich abhält.

Schweigend wende ich mich wieder
Um zu diesem kleinen Dorf
Nur der laue Wind streicht über
Unheilbarer Wunden Schorf.

Einsam geh ich meiner Wege
Geh des Nachts ans Dorf heran
Müde steh ich auf dem Hügel
Von dem ich es sehen kann.

Es ändert sich. Definitiv. Aber es ist spannend. Irgendwie gefällt mir das Neue. Speichern, später nochmal anschauen. Zwischenhalt. Wer weiß, was daraus wird.

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2011 – 6. Türchen

Bild

Rot steht nicht nur dem Nikolaus. 😉

So sieht mein Uni-Begleiter aus. Ihn hab ich bei mir, wenn ich nicht gerade Türchen 5 bei mir habe.

Er begleitet mich schon seit einigen Jahren treu und ergeben, bereits in der Schulzeit wusste ich ihn sehr zu schätzen, denn er kam an Tagen zum Einsatz, wenn ich gefühlt etwa so lange Unterricht hatte wie ich zur Schule und nach Hause unterwegs war. 🙂

Verziert ist er mit verschiedenen Buttons: der große grüne ist vom Kirchentag 2011, der weiße „Guten Tag“ links und der grüne „Reklamation“ rechts sind Wir-sind-Helden-Support. Der weiße in der Mitte ist mein Abi-Button (vom Jahrgang davor entworfen und verkauft, geschickte Geschäftsidee) und der weiße darüber ist mein Ökobaum-Button, also ein FÖJ-Andenken.

Und ja, man sieht es doch, er kommt aus dem großen schwedischen Möbelhaus. 😉

Musik hilft.

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In Gedanken in der Heimat. Oder sonstwo. Tatsächlich hier. Am Uni-Ort. Leider.

Tränen am 1. Advent.

Was hilft, ist Musik. Heute ist es mal wieder eine, die mich an eine sehr schöne Zeit erinnert. Rückblickend zumindest. Währenddessen fand ich die Schule machmal nicht so schön. Vielleicht seltener als manch anderer, aber dennoch. Na ja, jedenfalls hab ich in meiner Schulzeit einige sehr interessante Menschen kennen gelernt. Einer dieser Menschen macht Musik. Musik, die mir sehr gefällt. Nicht alles von ihm und seinen Bandkollegen, aber einiges. Unter anderem dieses, das mir heute so geholfen hat:

Klaasius – Immer weiter. ♥

Yay. Urlaub und so.

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Nach dem Urlaub zwei Stunden „arbeiten“ (Jahresstatistik und Rumsitzen, dabei Radio hören), dann wieder Wochenende. 😀 So muss das. Immerhin der gemeine Schüler in der Umgebung auch noch frei. 😉 2-3cm Eis auf der Straße und Streusalzmangel machens möglich. Nee… Split auf Schnee streuen – das machen wir nicht. (Genausowenig wie die einzig vernünftige Ems-Lösung.)
Montag um neun gehts weiter. Nun: Urlaubsgefühl wieder herholen. 😀

Durch das Jahr 2010

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12 Blog-Artikel repräsentieren das Jahr. Jeweils ein Artikel repräsentiert einen Monat. Bitteschön:

Januar: Dunkel war’s. Tatsächlich. Es gab lichte Momente, aber viel mehr Löcher als Käse, und dabei gab es auch eine Menge Käse.

Februar: Abivorklausuren. Und noch mehr Kram. Zwischen Hoffen und Träumen und Bangen und Verdammen. Dann Schnee. Und Schule.

März: Bewerbungen, Ende der Schulzeit, Rumhängen und Lernen.

April: Neben Abistress und Party und anderem Kram gab es zu Ostern den negativen Höhepunkt des Monats – meinen Drachenkonflikt. (Mittlerweile ist der eine aber irgendwie… anders. Ungefähr Jim-Knopf-like.)

Mai: Mündliche Prüfung und Kirchentag und Urlaubs-abi-ist-gelaufen-freuden-fahrt. Sollte es werden. Tatsächlich war es: Fiese Grippe, nachgeholte Prüfung und dann die Fahrt. Nun. Ein harter Monat, aber war auch gut. 🙂

Juni: Abiergebnisse, Sommerferien. Familiär schwierige Zeit, dennoch sommerlich schön.

Juli: Schweden. Sommer. Riesenspaß und Party. Und dann die dunkle, andere Seite. Ich weine immer noch. So bildlich gesprochen. Ich vermisse. Und danke denen, die für mich da waren. :*

August: Der Sommer ist noch im Gange, Schweden, Gemeindefest, ♥.

September: Jaa… der große Bruch. Umzug…oder doch nicht. Mein Geburtstag. Die neue Arbeit. Seminare. Und anderer Kram. Und dann… der Kampf.

Oktober: Neue Arbeitsstelle. Yay. 🙂 Krass, wie schnell die Zeit vergeht. Schön, daheim zu sein. Und: tolles Konzert.

November: Langsam wird die Arbeit alltäglich. Trotzdem herrlich. Weihnachten naht.

Dezember: Adventskalender. Gedanken an den Schwedenwinter vor 5 Jahren. Und noch mehr Gedanken. Und Schnee. Und Eis. Und Weihnachten. Und ein Silvesterreinfall.

Das war’s. Das Jahr geht auf den Rest. Nun nur noch duschen, Dinner for One, essen und spielen. Guten Rutsch!

Quickie: Oh.

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Um mal wieder zu bloggen, kommt nun dieser kleine Lagebericht:

KickOff läuft. Man weiß zwar immer noch nicht genau, wie man nun Fußball mit Kirche verbinden soll (oder Kirche mit Fußball?), aber wir haben Spaß und Erfolg. Hoffen wir, dass auch die deutschen Fußballjungs morgen Erfolg haben. Dann würde unser Erfolg ebenso wie der ihre weitergehen. Schön wärs. 🙂

Abi – das wars. Abistreich hab ich geschwänzt, aber die Entlassung war schön. Auch wenn es Pannen wie zwei vergessene Zeugnisse gab – die Reden waren gut bis megasuperüberragendgenial und insgesamt war es echt okay. Sektempfang haben wir links liegen gelassen, stattdessen ein paar Fotos und dann Essen gegangen, chinesisches Buffet. Sehr gut. Dann am Abend der Ball… na ja. Okay. Irgendwann um eins war mir plötzlich schlecht. Das wars dann. Auch gut. Hm. Na ja. Weiter gehts.

Heute einen Gartentag eingelegt, mit der Familie die Sommeraufgaben besprochen, dann Rasen gemäht, Wäsche erledigt. Danach noch in der Sonne gesessen, Cappu getrunken und gelesen. Kinderbücher können ja so schön sein. ♥

Und nun? Mein Zimmer etwas auf Vordermann bringen.

Morgen Abend wieder KickOff, vormittags evtl. zur Schule (wobei ich überlege, ob ich mir das wirklich antun muss… schließlich ist Ferienbeginn und damit Saufgelage in der Stadt angesagt, ohoh…). Aber ich sollte mir die Abizeitung der Nachbarn kaufen und meine Bilingualbescheinigung abholen (wenn sie denn fertig sein sollte…). Tja. Später entscheiden.

Donnerstag ist Mitarbeiterrunde und danach noch ein rückenfreundlicher Termin, der letzte dieser Serie. Auf dass es bis nach der Freizeit reichen möge!

Freitag geht es dann abends los nach Schweden, Jugendfreizeit. Ich bin schon sehr gespannt und aufgeregt. Wird bestimmt hoffentlich super! Ich geb mein Bestes und lass die Erwartungen niedrig. Dann sollte es gehen. Also ist in den nächsten Tagen auch Packen angesagt. Und noch ein bisschen Orga-Kram.

Nach der Freizeit stehen dann die ersten Renovierungsarbeiten an meiner Wohnung an. 😀

So. Das wars erstmal. Bis auf Weiteres. 😀
Und es ist schon fast kein Quickie mehr, bei dieser Menge… egaaal. 😀