Schlagwort-Archive: Schweden

Raus.

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Ich will raus in die Welt. Genau genommen will ich nach Schweden. Lieber heute als morgen, vielleicht sogar lieber gestern als heute. Ich bin gerne hier, keine Frage. Ok, mal mehr, mal weniger. Im Moment eigentlich sogar eher mehr. Hier steht viel an, es ist viel zu tun. Für mich, mit mir, mit anderen…Arbeit an mir selbst ebenso wie Planungssachen. Große Dinge wie kleine. Ich mag das…es ist was los. Aber ich träume…ich träume von Schweden. Im Sommer soll es so weit sein. Bis es wirklich so weit ist, wird in Schweden wohl schon fast wieder Herbst sein, der Sommer ist kurz im Norden. Das soll mir nur recht sein, ich war noch nie im Herbst da, das ist also mal was neues. Winter und Sommer kenne ich, auch den Frühling habe ich gesehen. Die Übergänge fehlen mir… Doch für die müsste ich länger am Stück bleiben, dort leben. Das kann ich im Moment nicht. Vielleicht werde ich es nie…aber hey. Dieses Jahr möchte ich den Spätsommer in Schweden verbringen. Ich weiß nur noch nicht wie. Irgendwie. Vielleicht mit der Bahn hochfahren, vielleicht findet sich auch wer, der mich mitnimmt… Planbar ist das jetzt gerade noch nicht. Die Bahn zum Beispiel lässt mich drei Monate im Voraus planen. Und überhaupt weiß ich ja selbst noch gar nicht was bis dahin so ist. Ich weiß schon, was bis dahin sein sollte. Abschluss, verschiedene kleine „Reisen“ mit unterschiedlichsten Gruppen. Das ja, das weiß ich. Aber der Spätsommer ist noch lange hin. Bewerbungen liegen auch noch auf dem Weg…

Ich würde auch gern jemanden dabei haben, nicht alleine unterwegs sein. Zumindest einen Teil der Reise, vielleicht auch ganz. Ein Freund an meiner Seite, egal wer… Natürlich nicht ganz egal. Jemand Liebes, Nettes, eben jemand, den ich gern um mich hab. Aber ich habe niemand konkret im Sinn… oder? 🙂

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Mein Paradies

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Wiedergefunden. Ursprünglich entstanden im Rahmen einer Deutschhausaufgabe in der 11. Klasse, dafür dann zu umfangreich geworden und immer wieder überarbeitet. Heute wieder entdeckt, leicht überarbeitet und etwas fortgeführt. Bitte sehr: Mein Paradies.

Auf einem großen Grundstück, auf dem alles üppig wächst, steht ein rot gestrichenes Holzhaus mit weißen Fenstern und Windfedern. Obstbäume sind rund um das Haus auf dem Grundstück zu finden. Vor dem Haus, rechts und links der langen Auffahrt, wächst saftiges Gras, überwuchert von bunt blühenden Feldblumen. Hinter dem Haus, ein kleines Stück unterhalb des Hügels, auf dem das Grundstück liegt, ist der See. Herrlich klares Wasser glitzert in der Sonne, nachts spiegeln sich die Sterne darin. Am Seeufer wächst Schilf, auf dem See sind Seerosen, verschiedene Sorten. Unten am See steht eine kleine Hütte, darin stehen ein Schneeschieber für den Winter und ein Kescher für den Sommer, außerdem ein Klappstuhl und eine Schaufel. Auf dem Wasser schwimmt ein Steg, am Ufer liegt ein weißes Ruderboot. Lies den Rest dieses Beitrags

2011 – 20. Türchen

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Heute gibt es nicht noch ein Foto von meiner Pinnwand, sondern einen anderen Adventskalender. Ich hab Schwedisch im Kopf. Und das ist schön. 🙂

Schau hier: Tjuvarnas Jul! 🙂

Es ist ein Adventskalender vom schwedischen Fernsehsender SVT. Jeden Tag gibt es eine weitere ca. 13 Minuten lange Folge der Weihnacht der Diebe. Herzallerliebst und spannend zugleich!

2011 – 6. Türchen

Bild

Rot steht nicht nur dem Nikolaus. 😉

So sieht mein Uni-Begleiter aus. Ihn hab ich bei mir, wenn ich nicht gerade Türchen 5 bei mir habe.

Er begleitet mich schon seit einigen Jahren treu und ergeben, bereits in der Schulzeit wusste ich ihn sehr zu schätzen, denn er kam an Tagen zum Einsatz, wenn ich gefühlt etwa so lange Unterricht hatte wie ich zur Schule und nach Hause unterwegs war. 🙂

Verziert ist er mit verschiedenen Buttons: der große grüne ist vom Kirchentag 2011, der weiße „Guten Tag“ links und der grüne „Reklamation“ rechts sind Wir-sind-Helden-Support. Der weiße in der Mitte ist mein Abi-Button (vom Jahrgang davor entworfen und verkauft, geschickte Geschäftsidee) und der weiße darüber ist mein Ökobaum-Button, also ein FÖJ-Andenken.

Und ja, man sieht es doch, er kommt aus dem großen schwedischen Möbelhaus. 😉

Days of Music – Days Five and Six

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Day 05 – A song that reminds you of someone
Day 06 – A song that reminds of you of somewhere

Ich fasse Tag fünf und sechs mal zusammen, denn es gibt ein paar Lieder (von denen ich gleich zwei vorstelle), die mich an jemanden erinnern, an den ich an einem Ort gedacht habe. Und wenn ich diese Lieder höre, dann denke ich an diese Situation zurück… Hach ja. Ach: Wir sind Helden. Du erkennst mich nicht wieder. Die Nacht. An wen es mich erinnert – sag ich nicht. Aber der Ort ist in Schweden. 🙂

Über Musik. Teil V.

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Heute geht es nach Schweden! Zugegeben, zwei Schwedinnen hatte ich schon im letzten Beitrag, aber da gehörten sie auch rein, zu den starken Frauen. Heute also die Gruppen aus Schweden (und nein, nicht ABBA und auch nicht Ace of Base):

Zunächste haben wir da Bo Kaspers Orkester. Bei last.fm erfährt man: Bo Kaspers Orkester ist eine schwedische Jazz-pop-band, bestehend aus Bo Sundström, Fredrik Dahl, Michael Malmgren und Mats Schubert. Bo Sundström nennt sich in der Band selbst Bo Kasper, da er als Solist unter seinem Namen Bo Sundström auftritt. Durch ihren tief lyrisch-relaxenden Sound wurde Bo Kaspers Orkester wohl die bekannteste Jazzband Schwedens. Jazz also. Unglaublich lyrisch, soweit ich das mit meinen mageren Schwedischkenntnissen beurteilen kann. Und die Musik finde ich auch klasse. Kennen gelernt habe ich sie übers Schweden-Forum, weil irgendjemand schrieb, dass man sie kennen müsse. Also hab ich reingehört und es immer lieber gemocht. Viele Titel kenne ich noch nicht, aber die wenigen find ich ziemlich cool. Beispiellied ist Undantag:

Über Eskobar kann man Folgendes erzählen: Drei Jungse aus Stockholm, nett, seit 1994 in der Band aktiv. Indie-Pop, klingt nett. Kennen gelernt hab ich sie, weil Scala ihr Lied Someone new gecovert haben. Genau dieses Lied hätte ich jetzt auch als Beispiellied gebracht, aber der Dukanal und Sony Music wollen nicht, dass ich es mir anhören kann. Dann eben kein Beispiellied.

Fjarill bietet eine interessante Musikkombination: Zwei junge Frauen aus Südafrika und Schweden, wohnhaft in Hamburg, machen Musik zusammen. Geige und Klavier und meist schwedischer Gesang, dazu haben sie noch Musiker im Hintergrund. Wie ich sie kennen gelernt habe, weiß ich schon gar nicht mehr. Aber ich mag sie sehr, diese natürliche, schwedisch-melancholisch-spritzige Mischung. Schmetterlinge (fjärill=Schmetterling) mag ich auch sehr, daher eben auch mein Blog-Name. Als Beispiellied kommt nicht viel in Frage, das Internet gibt da nicht viel her. Fjarills Folksvisa böte sich natürlich an, aber die gibts noch nicht so zu finden. Also nehme ich Nollan – am besten mit geschlossenen Augen genießen. 🙂

Von einem Freund bekam ich diese Musik empfohlen: Little Dragon. Nordische Musik ordnet sie unter Pop ein. Die drei männlichen Musiker sind Schulfreunde: Erik Bodin (Schlagzeug), Fredrick Källgren (Bass) und Håkan Wirenstrand (Keyboard). Den Gesang übernimmt ihre Freundin Yukimi Nagano. Wirenstrand stammt aus den Wäldern von Smaland stammt, die Halbjapanerin Nagano wuchs in Göteborg auf (siehe auch: laut.de). Ob das Einfluss auf ihre Musik hat, kann ich nicht beurteilen. Die Bezeichnung Pop bietet ja ein weites Feld – Little Dragon macht elektronische Sachen, aber leicht, vorsichtig, mit viel Platz für eigene Gedanken. Ich mag es. 🙂 Beispiellied: Twice. Weil das Video dazu so toll ist und das Lied sowieso.

Seit Dance with somebody ist Mando Diao in Deutschland endgültig bekannt. Die Rockband aus Borlänge kannte ich aber schon vorher, denn auf einem Geburtstagsmixtape (das genau genommen eine CD war) bekam ich einige Lieder geschenkt. Angeblich sind sie großmäulig und ziemlich berühmt – wen die Geschichten interessieren, der kann das ja mal bei laut.de nachlesen. Ich finde die Musik viel spannender. Dementsprechend hier das Beispiellied, Down in the past als Akustik-Version:

Und als Letztes noch eine norwegische Band, die ich auch von einem Freund empfohlen bekommen habe: Ungdomskulen! Rock oder Punk oder Progressive – whatever. Macht jedenfalls ziemlich Spaß. Reinhören kann man schön bei Myspace, ich empfehle auf jeden Fall Surfs Up.