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Mein Paradies

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Wiedergefunden. Ursprünglich entstanden im Rahmen einer Deutschhausaufgabe in der 11. Klasse, dafür dann zu umfangreich geworden und immer wieder überarbeitet. Heute wieder entdeckt, leicht überarbeitet und etwas fortgeführt. Bitte sehr: Mein Paradies.

Auf einem großen Grundstück, auf dem alles üppig wächst, steht ein rot gestrichenes Holzhaus mit weißen Fenstern und Windfedern. Obstbäume sind rund um das Haus auf dem Grundstück zu finden. Vor dem Haus, rechts und links der langen Auffahrt, wächst saftiges Gras, überwuchert von bunt blühenden Feldblumen. Hinter dem Haus, ein kleines Stück unterhalb des Hügels, auf dem das Grundstück liegt, ist der See. Herrlich klares Wasser glitzert in der Sonne, nachts spiegeln sich die Sterne darin. Am Seeufer wächst Schilf, auf dem See sind Seerosen, verschiedene Sorten. Unten am See steht eine kleine Hütte, darin stehen ein Schneeschieber für den Winter und ein Kescher für den Sommer, außerdem ein Klappstuhl und eine Schaufel. Auf dem Wasser schwimmt ein Steg, am Ufer liegt ein weißes Ruderboot. Lies den Rest dieses Beitrags

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Hach. War das schön!

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Anstrengend. Und unglaublich schön. Natur! Kanu! Zelt! Hund (ja, sogar den fand ich gut, wir haben uns sogar ein Zelt geteilt! Trotzdem steh ich immer noch mehr auf Katzen…)! Freunde!

Ich bin glücklich. Es waren zwei wundervolle Wochen. Ich habe neue Leute kennen gelernt, habe meine Grenzen ein wenig ausloten können, habe mir eine dicke Erkältung eingefangen, habe zwei Wochen total in der Natur gelebt – na ja, wir waren nicht mal Plastikpfadfinder, aber hey, es waren zwei Wochen ohne Computer, mit äußerst wenig Handy und MP3-Player, dafür mit umso mehr Mücken und anderen Insekten, in Abhängigkeit von Wind und Wetter und Bodenbeschaffenheit; zwei Wochen im Kanadier auf Seen, Flüssen, Kanälen und in Schleusen – sowie im Zelt oder nur unter der Plane auf Camping- und Biwakplätzen.

Zwei Wochen Kanutour im Gebiet der Mecklenburgischen Seenplatte. Jugendfreizeit. Die Teens sind mir mit all ihren seltsamen Eigenheiten sehr ans Herz gewachsen. Schade, dass wir Mitarbeiter so wenig Zeit miteinander hatten. Blöde, dass die Rückfahrt dank der Deutschen Bahn so anstrengend war. Schön, dass ich mitfahren durfte, auch wenn ich der Gruppe 5 Tage fehlte (FÖJ-Abschlussseminar). Noch schöner, dass es trotzdem so gut geklappt hat.

Gerne wieder. Aber dann bitte ohne die nervige Erkältung. Und mit etwas mehr Badewetter. 🙂

Ein Eindruck:

Hach.

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Nach einer halben Ewigkeit in der Versenkung hier endlich mal wieder etwas Geschriebenes…

Es ist vollbracht: Das Gepäck ist verstaut. Und wenn die Kinder heute Abend ausnahmsweise mal ruhig waren, dann rollt der weiße Joker schon Richtung Hamburg. Eine kurze Bestandsaufnahme:

  • Vorbereitungen laufen so richtig seit März
  • lalala… wir basteln uns ein Team, puzzeln ein bisschen, passt schon.
  • Vorbereitung des Vortreffens: ein Viertel Team ist im weitweitweg-Ausland
  • Vorbereitungstreffen mit den Teilis und Eltern: Beschnuppern, knallhart Fragen klären. Vorfreude. Glätteisen??!!
  • weitere Freizeitvorbereitungstreffen… zum Beispiel per Skype um die Welt
  • weitere Absprachen, Bangen wegen der Metronomstreiks, Aufatmen, Packen. Packen, packen, packen… erst jeder für sich, dann am Donnerstag (also heute) in den Bulli. 12kg Gepäckbegrenzung ist ja aber auch echt hart für zwei Wochen im Sommer (nur für Klamotten etc., Zelt, Ise und Schlafsack sind nicht eingerechnet!) – aber Glätteisen sind nun mal nicht SO leicht, oder? 😀
    • 6 Boote, Gepäck für 15 Teilis und 4 Teamer (Tasche, Ise, Schlafsack für jeden, einige Zelte), eine große Küchenkiste, einmal Wikingerschach, einige Rettungswesten…
    • ein T3 mit festem Hochdach und 70PS mit Bootshänger dran

Es folgt: Freitag. Weiter packen bzw. für den Leiter fahren und ankommen, auspacken, einkaufen, aufbauen. Samstag gehts dann für alle anderen los, ab in den Zug, yay, 10 Stunden – wenn alles gut geht. Wir hoffen das beste. 🙂

Yay. Urlaub und so.

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Nach dem Urlaub zwei Stunden „arbeiten“ (Jahresstatistik und Rumsitzen, dabei Radio hören), dann wieder Wochenende. 😀 So muss das. Immerhin der gemeine Schüler in der Umgebung auch noch frei. 😉 2-3cm Eis auf der Straße und Streusalzmangel machens möglich. Nee… Split auf Schnee streuen – das machen wir nicht. (Genausowenig wie die einzig vernünftige Ems-Lösung.)
Montag um neun gehts weiter. Nun: Urlaubsgefühl wieder herholen. 😀

Durch das Jahr 2010

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12 Blog-Artikel repräsentieren das Jahr. Jeweils ein Artikel repräsentiert einen Monat. Bitteschön:

Januar: Dunkel war’s. Tatsächlich. Es gab lichte Momente, aber viel mehr Löcher als Käse, und dabei gab es auch eine Menge Käse.

Februar: Abivorklausuren. Und noch mehr Kram. Zwischen Hoffen und Träumen und Bangen und Verdammen. Dann Schnee. Und Schule.

März: Bewerbungen, Ende der Schulzeit, Rumhängen und Lernen.

April: Neben Abistress und Party und anderem Kram gab es zu Ostern den negativen Höhepunkt des Monats – meinen Drachenkonflikt. (Mittlerweile ist der eine aber irgendwie… anders. Ungefähr Jim-Knopf-like.)

Mai: Mündliche Prüfung und Kirchentag und Urlaubs-abi-ist-gelaufen-freuden-fahrt. Sollte es werden. Tatsächlich war es: Fiese Grippe, nachgeholte Prüfung und dann die Fahrt. Nun. Ein harter Monat, aber war auch gut. 🙂

Juni: Abiergebnisse, Sommerferien. Familiär schwierige Zeit, dennoch sommerlich schön.

Juli: Schweden. Sommer. Riesenspaß und Party. Und dann die dunkle, andere Seite. Ich weine immer noch. So bildlich gesprochen. Ich vermisse. Und danke denen, die für mich da waren. :*

August: Der Sommer ist noch im Gange, Schweden, Gemeindefest, ♥.

September: Jaa… der große Bruch. Umzug…oder doch nicht. Mein Geburtstag. Die neue Arbeit. Seminare. Und anderer Kram. Und dann… der Kampf.

Oktober: Neue Arbeitsstelle. Yay. 🙂 Krass, wie schnell die Zeit vergeht. Schön, daheim zu sein. Und: tolles Konzert.

November: Langsam wird die Arbeit alltäglich. Trotzdem herrlich. Weihnachten naht.

Dezember: Adventskalender. Gedanken an den Schwedenwinter vor 5 Jahren. Und noch mehr Gedanken. Und Schnee. Und Eis. Und Weihnachten. Und ein Silvesterreinfall.

Das war’s. Das Jahr geht auf den Rest. Nun nur noch duschen, Dinner for One, essen und spielen. Guten Rutsch!

Bücher der letzten Tage

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Ferien, Urlaubszeit. Freiheit. Lesen. 🙂

Zwei Bücher gekauft, eins aus dem Familienbestand geliehen. In der Lesereihenfolge:

Markus Zusak – Der Joker.
Schon oft im Laden in der Hand gehabt, zu Ferienbeginn endlich gekauft und gelesen. Was für ein Buch, genial. Wenn man die Art mag, in der Zusak schreibt. Genial. Aber: meine Meinung. Wobei mir aber gleich einige Leute eingefallen sind, denen ich es leihen oder sogar kaufen würde. 😀 Also gleich weiterempfohlen. …muss ich unbedingt dran denken. → Notizzettel drankleben. 😉

Kai Meyer – Arkadien erwacht.
Noch so ein Bestkauf. Kai Meyer – von dem hab ich schon mehr gelesen, allerdings geliehen. Nun aber dieses Buch. Nicht so oft in der Hand gehabt, also im Laden, aber doch zwei oder drei Mal. Dann gekauft. Der Klappentext ließ Anderes vermuten, als tatsächlich geboten wurde. Aber das war vielleicht sogar gut. Jedenfalls konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und werde es wohl noch ein paar Mal lesen müssen, um alle Buchstaben mitzubekommen. Wahnsinnsgeschichte.

Und dann: Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes.
Dieses Buch… Wahnsinn. Auf der Freizeit begonnen, konnte ich mich nicht fesseln lassen. Doch zu Hause war ich verloren. Dieses Buch ist unglaublich. Unglaublich gut. Man sollte mehr solche Bücher lesen. Unbedingt. Bald mal sehen, was der Autor noch so hergibt.

Die Prachtexemplare: