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Heute fühle ich mich wie…

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Heute fühle ich mich wie… Hm. Nun ja. Das so in Worte zu fassen ist tatsächlich schwierig. Lies den Rest dieses Beitrags

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Orbit.

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Song: Alice Phoebe Lou – Orbit (in der Live-Session-Version).

One foot on the pavement and one foot in the milky way
And I’m soaring
Soaring
My branches scrape the sea of stars
My roots dig deep into this world of ours
And I’m grounded
Grounded

Einen Fuß auf dem Bürgersteig und einen in der Milchstraße, und ich steige hoch hinauf.
Meine Zweige schrammen am Sternenmeer, meine Wurzeln graben sich tief in diese unsere Welt, und ich bin geerdet.

Hin und her gerissen zwischen den Welten, tief verwurzelt und geerdet und gleichzeitig schwebend, fliegend. Lies den Rest dieses Beitrags

Erkenntnis: Ice Cream, Chocolate Sprinkles!

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You can’t ruin a friendship with sex – that’s like trying to ruin ice cream with chocolate sprinkles (Raj, TBBT).

Manchmal. Und manchmal nicht.

Let’s get back to ice cream – without sprinkles.

Oder doch nicht? Oder doch? Whatever.

… Ich mag die Serie.

Gedanken.

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Ich hab so viel gehört, doch es kommt niemals bei mir an. Das ist der Grund warum ich nachts nicht schlafen kann. Wenn ich auch tausend Lieder vom Vermissen schreib, heißt das noch nicht, dass ich versteh, warum dieses Gefühl für immer bleibt.

Jupiter Jones – Still

Manchmal vergesse ich für einen Moment, dass es passiert ist. Dass er nicht mehr da ist. Für immer. Weg. Nur noch in Gedanken und Herzen und auf Bildern. Dann kommt es vor (und das passiert nicht nur mir), dass ich etwas sage wie „wir fahren zu ihm und ihr„, dabei ist nur noch sie übrig. In dem großen Haus, an dem so viel gemacht werden muss. Und mit dem ich so viele gute Erinnerungen verbinde.
Manchmal ertrage ich es nicht sie zu sehen. Und manchmal, selten, kann ich es nicht einmal ertragen Menschen zu sehen, die ihm irgendwie ähneln. So wie neulich im Zug. Oder wann auch immer.
Ich sollte einsehen, dass er nicht wiederkommt. Dass die Zeit vorbei ist. Und dass es weitergeht. Irgendwie. Denn es geht weiter. Aber ich hatte nur ihn. Und ich hatte ihn sehr lieb. Leider wird einem oft erst im Nachhinein bewusst, wie lieb man jemanden eigentlich hat. Wenn es vorbei ist. Und wenn einen nicht mehr der Schmerz über das Leid des anderen gefangen hält. Wenn man langsam begreift, dass es wirklich so ist. Und doch – es ist kaum fassbar. Auch nach fast zwei Jahren noch nicht.

Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so schwer fallen würde. Dass ich so lange damit zu kämpfen hätte. Dass es immer wieder hochkommt.

Und ich denke an den Sommer, als es passierte. An meine Freunde, die mir so geholfen haben. An die Zeit eine Weile danach, als dieses Lied groß raus kam und mich packte. Und an den Sommer danach. „Sing noch mal das Lied, bei dem ich fast heulen muss“ – ja… gern. Und warum bringe ich damit andere Menschen fast zum Heulen? Weil es mich selbst so berührt und ich meinen Schmerz darin ausdrücken kann? Klingt fast pathetisch. Egal. Ich mag das Lied, sehr sogar. Aber für mich ist es eben das Lied für und über ihn. Und wenn ich es spiel und singe, dann… dann. Denke ich. An ihn. An den Schmerz. Und manchmal an die schöne Zeit vor dem Leid. Aber auch an das Leid, auch wenn ich versuche, die schöne Zeit besser in Erinnerung zu behalten.

Fotos zu sehen fällt mir schwer. Darüber reden? Keine Chance. Und das Grab sehen… was hilft das schon? Trotzdem werde ich wohl mal wieder hingehen. Aber allein.

Tröstlich ist, dass er wohl stolz auf mich wäre. Doch, ja, ich denke schon.

// Was vorher war? Das. Und das.

Zitat
Aus einem Text über Humboldts Bildungsbegriff*:

Jede Sprache stellt […] eine eigene Ansicht der Welt dar, die mit Lautsystem, Wortschatz und Grammatik dieser Sprache untrennbar verbunden ist und die Vorstellungs- und Empfindungswelt ihrer Sprecher nachhaltig beeinflusst.

*Hans-Christoph Koller:
Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehung: Eine Einführung.
4. Aufl. 2009. Kohlhammer Stuttgart.

Zitiert.

Zitat

Pascal Mercier hat Bücher geschrieben, die ich sehr bewundere (Nachtzug nach Lissabon; Lea). Neulich bekam ich auch andere Texte von ihm in die Finger und erfuhr, dass „Pascal Mercier“ nur sein Alias ist, nämlich das von Peter Bieri. Im Zeit Magazin Leben (vom 19.12.07, Nr. 52) schrieb er über: „Was Sprache mit uns macht“.

Durch sprachliche Artikulation kann aus Gefühlschaos emotionale Bestimmtheit werden und aus Unbewusstem Bewusstes.

Zum Thema erfundene Geschichten:

Die Sprache ist auch ein Medium der Einbildungskraft, sie beflügelt die Phantasie und lässt uns Geschichten erzählen, durch die wir uns selbst ausdrücken und besser verstehen lernen.

Eine Erfahrung zur Sprache bringen verhindert, dass wir nur ihre Opfer sind; wenn wir Worte dafür finden, entsteht eine erkennende Distanz, die wir als befreiend erleben.

Zitiert.

Zitiert.

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„Sage mir, für wen du dich hältst, und ich sage dir, was dir fehlt.“

Wie wahr. Genau das, wofür man sich hält, fehlt einem zumeist.

„Bei einem Lied ist es der Text, den wir zu verstehen meinen, aber was uns daran glauben lässt oder nicht, ist die Musik.“

Ebenfalls sehr wahr und weise gesprochen.

Beides zitiert aus: Carlos Ruiz Zafón – Das Spiel des Engels.